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Dresden

Warum die Bürgerbüros Bargeld abschaffen

Mit der Ankündigung, auf Kartenzahlung umzusteigen, sorgte das Rathaus für Aufregung.

Nur Bares ist Wahres? Das war mal.
Nur Bares ist Wahres? Das war mal. © Symbolfoto: dpa-tmn

Tschüss Bargeld: Ab dem 1. März akzeptieren die Bürgerbüros Blasewitz, Prohlis und Neustadt ausschließlich bargeldlose Zahlung. Die Zahlung ist dann laut Rathaus sowohl mit einer Girocard als auch mit einer Kreditkarte (Visa oder Mastercard) möglich. Diese Ankündigung aus dem Rathaus löste unter den Dresdnern eine Debatte aus. SZ-Leser schreibt bei Facebook: "Läuft doch alles in die Richtung das Bargeld komplett abzuschaffen um dann noch mehr zu kontrollieren." Mehrer SZ-Leser sind irritiert und fragen, was geschieht, wenn man gar keine EC-Karte besitzt. 

Warum kann man nicht mehr mit Bargeld zahlen?

Das Rathaus argumentiert mit Bürgerfreundlichkeit. Würde man die Kassenschalter erhalten, würden dort dauerhaft Mitarbeiter gebunden, die dringender im bei der Bearbeitung von Anliegen benötigt werden, so die Stadt. Außerdem spiele bei der  Umstellung auf bargeldlos der Sicherheitsaspekt eine große Rolle. 

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In welchen Bürgerbüros gibt es schon die ausschließliche Kartenzahlung?

Der bargeldlose Zahlungsverkehr wurde im November 2019 bereits im Bürgerbüro Cotta eingeführt und habe sich laut Stadt gut bewährt.

Gibt es Ausnahmeregelungen für Menschen, die keine EC-Karte haben?

Sofern die Zahlung mit Giro- oder Kreditkarte nicht möglich ist, gibt es die Möglichkeit,  einen Kostenbescheid auszustellen, so die Stadt. Der Dresdner habe damit die Möglichkeit, die Gebühr per Überweisung oder in bar in den Zahlstellen der Stadtkasse zu begleichen.

Plant die Verwaltung noch in anderen Bereichen auf bargeldlose Zahlung umzusteigen?

Die Umstellung der restlichen Bürgerbüros in Dresden soll zum 1. Juni  erfolgen, lediglich das Zentrale Bürgerbüro Altstadt wird erst zum 1. September umgestellt.

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