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Bürgerliste attackiert die Genossenschaft

Der Ausschluss des Stadtrates Franz ist für sienicht nachvollziehbar.

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Die Coswiger Bürgerliste ist jetzt mit einem offenen Brief an die Öffentlichkeit gegangen. Darin kritisiert die Gruppierung das Vorgehen der Wohnungsgenossenschaft Coswig (WGC) gegen ihr langjähriges Mitglied, den Fraktionschef der Linkspartei im Stadtrat, Eckehard Franz. „Den Ausschluss von Herrn Dr. Franz aus der WGC haben wir mit völligem Unverständnis zur Kenntnis genommen“, heißt es darin. Die darin ausgeführten Begründungen zum Ausschluss von Herrn Franz seien nicht nachvollziehbar. „Im besonderen Maße möchten wir Stadträte uns dagegen verwahren, dass unsere öffentlichen Bemühungen um und auch unsere öffentliche Kritik an den Problemen unserer Stadt, zu persönlichen Diskriminierungen und Benachteiligungen führen“, heißt es weiter. Herr Franz habe in erster Linie seine Pflicht und seine Verantwortung als Stadtrat wahrgenommen. Es waren freie Meinungsäußerungen eines Stadtrates zu Problemen, die nicht er, sondern der Vorstand der WGC durch die Nichtbeachtung der Landesgesetze verursacht hat. In dem Ausschlussschreiben würden in fast allen Begründungspunkten Kriterien angeführt, die sich auf die freie Tätigkeit eines Stadtrates beziehen. Es werde von der Verletzung der Treuepflicht, von Beeinflussung von Mitgliedern, von der Herbeiführung von materiellen Schäden, von Befangenheit und Interessenkollision gesprochen.

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