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Coswiger SPD gegen Verlauf der Staatsstraße

Coswig. Die Coswiger SPD lehnt die Trassenführung der geplanten neuen Staatsstraße entlang der Elbe einstimmig ab. Das teilte die Partei gestern mit. Coswig dürfe nicht durch eine Staatsstraße von der Elbe getrennt werden.

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Coswig. Die Coswiger SPD lehnt die Trassenführung der geplanten neuen Staatsstraße entlang der Elbe einstimmig ab. Das teilte die Partei gestern mit. Coswig dürfe nicht durch eine Staatsstraße von der Elbe getrennt werden. Zudem drohe eine Zerstörung des Landschaftsschutzgebietes der Elbniederung bei Kötitz. Außerdem werde das Kötitzer Bad durch den Verkehrslärm unattraktiv.
"Ein Bild des Grauens wäre der Anblick: Coswig durch Schallschutz-Maßnahmen eingemauert", sagte SPD-Sprecher Frank Ulbricht. Hauptziel der vorgesehenen Niederwarthaer Brücke ist nach Ansicht der Coswiger SPD der bessere Anschluss der Coswiger und Radebeuler Gewerbegebiete an die Autobahn bzw. an Dresden. Die Stadt Meißen hat weitere günstige Anschlussmöglichkeiten in Planung. Da auch die Coswiger Anbindung an eine Trassenführung entlang der Elbe durch Kötitz führen würde, wäre dieser Ortsteil doppelt belastet. Die SPD schlägt deshalb vor, die Coswiger Anbindung als Staatsstraße zu nutzen. Dies spart auch erhebliche finanzielle Mittel. Wie der SPD bekannt ist, bestehen in der Coswiger Stadtverwaltung "schon kluge Ideen" für die Anbindungsstraße. (SZ)

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