merken
PLUS Pirna

Damit Ziegen keinen Müll fressen müssen

Die Landesstiftung Natur und Umwelt, der Nabu und Freiwillige haben das Elbufer in Halbestadt von Unrat befreit.

Ramona (r.) und Christoph Höhne (l.) aus Gohrisch, Sebastian Schmidt aus Pirna (ganz hinten), der Königsteiner Ziegenhirte Patu Radfeld alias Patrick Pietsch (kniend) sowie weitere Helfer sammelten Müll am Elbufer.
Ramona (r.) und Christoph Höhne (l.) aus Gohrisch, Sebastian Schmidt aus Pirna (ganz hinten), der Königsteiner Ziegenhirte Patu Radfeld alias Patrick Pietsch (kniend) sowie weitere Helfer sammelten Müll am Elbufer. © Daniel Förster

Freiwillige engagierte Helfer sind am rechtselbischen Ufer der Elbe in Königstein-Halbestadt liegengebliebenem Unrat zu Leibe gerückt. Gemeinsam mit dem Königsteiner Ziegenhirten Patu Radfeld alias Patrick Pietsch sammelten Ehrenamtliche des Nabu und weitere Helfer einem halbem Hektar innerhalb von mehr als drei sonnigen Stunden jede Menge Müll ein. Mit Handschuhen und Stiefeln ausgerüstet, liefen sie das Elbufer ab und sorgten wieder für saubere Uferbereiche.

Die Aufräum- und Reinemach-Aktion wurde von der Sächsischen Landesstiftung Natur und Umwelt (LaNU) im Nationalparkzentrum Bad Schandau ausgeschrieben und unter das Motto „Lebenswerte Sächsische Schweiz“ gestellt. Die Familienoase Königstein sowie die Stadt Königstein unterstützte das Projekt.

TOP Veranstaltungen
TOP Veranstaltungen
TOP Veranstaltungen

Was ist los in Sachsen und Umland? Wo gibt es was zu erleben? Unsere Top-Veranstaltungen der Woche!

Nach einem ersten Frühjahrsputz, bei dem Einwohner von Königstein-Halbestadt sowie Freiwillige bereits reichlich Müll am Elbufer gesammelt haben, hatte sich bei der Beweidung durch eine Ziegenherde von Patu Radfeld allerhand weiterer versteckter Unrat am Elbufer in Halbestadt gezeigt. Die Helfer füllten also erneut mehr als 15 große Säcke mit Abfall und Schwemmgut, zogen illegal entsorgte Teile von Küchengeräten wie einem Kühlschrank, aber auch Styropor, PVC-Rohre, Elektronikschrott und Gartenschläuche aus dem kniehohen Gras. Auffallend war, dass die Elbe wieder haufenweise Plastikflaschen aus Tschechien angespült hatte. Aber auch weggeworfene Büchsen, Glasflaschen und Verpackungen lagen am Ufer.

Weniger Müll im Meer

Pirnas Nabu-Chef Sebastian Schmidt hofft auf das Umweltbewusstsein eines jeden Einzelnen und appelliert, die Wiesen sauber zu halten, zumal dort Ziegen grasen. Er fordert, das Besucher ihren Müll mitnehmen und ordnungsgemäß entsorgen. „Wenig Müll an den Elbwiesen bedeutet letzten Endes auch Meeresschutz. Denn nur so landet auch nicht so viel Unrat im Meer. Dafür kann jeder etwas tun.“

Sie wollen noch besser informiert sein? Schauen Sie doch mal auf www.sächsische.de/ort/pirna und www.sächsische.de/ort/sebnitz vorbei.

Für Informationen zwischendurch aufs Handy können Sie sich unter www.szlink.de/whatsapp-regio anmelden.

Mehr zum Thema Pirna