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Denkmal für gefallene Förster aufgestellt

Drei Säulen aus Sandstein erinnern an Forstarbeiter, die im Zweiten Weltkrieg starben. Damit wird ein altes Ehrenmal erweitert.

Im Süden der Dresdner Heide wird am Sonntag ab 10 Uhr ein Denkmal der Öffentlichkeit übergeben. Es erinnert an sächsische Forstarbeiter, die im Zweiten Weltkrieg gefallen sind. Das Ehrenmal besteht aus drei Sandsteinsäulen und trägt die Namen von 229 Kriegstoten, teilte Bildhauer Thomas Reimann auf SZ-Nachfrage mit.

Das Denkmal wurde nach mehrjähriger Spendensammlung realisiert und erweitert das bisherige Ehrenmal für gefallene Förster. Das alte Denkmal erinnert an Forstarbeiter, die im Ersten Weltkrieg gestorben sind, und wird von den drei Säulen des neuen Denkmals umrundet. Damit geehrt werden nun sächsische Forstarbeiter vom Lehrling bis zum Forstmeister. Sie leisteten in Staats- und Privatwäldern ihren Dienst und starben in den Jahren 1939 bis 1945. Die Säulen wurden in den Pirnaer Sandsteinwerken gedreht und von einer Stolpener Firma bearbeitet. Zuvor hatte Bildhauer Thomas Reimann die Beschriftung der markant gemaserten Säulen entworfen, ebenso wie die Gestaltung eingemeißelter Eichenblätter. Das Denkmal befindet sich in der Dresdner Heide in der Nähe der Fischhausstraße. Wer die Straße in Richtung Radeberg benutzt, biegt circa 500 Meter nach dem Fischhaus links in den Wald ein, so Bildhauer Reimann. (rab)

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