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Denkmalschutz redet bei Bahn mit

Was ein neuer Eigentümer der Bahnstrecke von Niedercunnersdorf bis Oberoderwitz machen könnte und dürfte, hängt wesentlich vom Denkmalschutz ab. Wie das Sächsische Innenministerium mitteilte, könne man...

Was ein neuer Eigentümer der Bahnstrecke von Niedercunnersdorf bis Oberoderwitz machen könnte und dürfte, hängt wesentlich vom Denkmalschutz ab. Wie das Sächsische Innenministerium mitteilte, könne man nicht pauschal beurteilen, ob auf der Strecke nach dem Verkauf die Gleise entfernt und ein Radweg gebaut werden könne. Was möglich sei, entscheide die Denkmalschutzbehörde nach angemessener Prüfung, sagte Sprecherin Pia Lesson.

Die aktuell zum Verkauf stehende Trasse mit ihren vier Viadukten, der Gleisanlage sowie einigen der Bahnhöfe steht nach Angaben der Bahn seit 2005 im Verzeichnis der Kulturdenkmäler Sachsens. Aus diesem Grunde müsste der künftige Eigentümer durchaus Einschränkungen bei der künftigen Nutzung der Strecke in Kauf nehmen und bei Sanierungsarbeiten oder Veränderungen sich immer mit dem Denkmalschutz abstimmen. Allerdings, so sagte Frau Lesson, besagen die Vorschriften auch, dass dem Eigentümer nicht zugemutet werden kann, den Erhalt dauerhaft aus seinem Vermögen zu finanzieren.

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Die Bahn bietet 485 000 Quadratmeter und 15 Kilometer Strecke zwischen Niedercunnersdorf und Oberoderwitz zum Kauf an. Dazu zählen auch die vier Viadukte in Obercunnersdorf, Herrnhut, Oberoderwitz und Ruppersdorf, die Trasse und Gleisanlagen, das „Empfangsgebäude Niedercunnersdorf“, sowie das Gebiet um das Bahnhofsgebäude in Oberoderwitz und Ruppersdorf. Binnen 14 Tagen sollen Interessenten ein Gebot abgeben. Die betroffenen Kommunen wollen sich nun zum Thema erst einmal beraten. Über den Kaufpreis schweigt die Bahn. (SZ/abl)