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Der Cityclub wird in den Ferien zum Filmstudio

Der Sozialpädagoge Matthias Röthig arbeitet mit Kindern. Das Projekt wird von der EU und der Stadt finanziert.

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Von Jens Hoyer

Zum Filmstudio wurde gestern der Cityclub am Körnerplatz. Odin und Tom, beide neun Jahre alt, haben sich ein Szene unter dem Meer ausgedacht. Kurzbeschreibung der Handlung von Odin: „Das Monster will den Diamanten nicht rausgebe, aber wir gewinnen am Schluss.“ Gerade haben die beiden ihre Dialoge gesprochen. Diana Pohl schneidet sie am Computer zurecht. Danach kommt die Kamera dran. Die Figuren werden Stück für Stück verrückt und viele Einzelbilder geschossen, die sich zu einem kleinen Animationsfilm zusammensetzen.

Neun Kinder sind zu dem Workshop gekommen, der vom Sozialpädagogen Matthias Röthig im Cityclub organisiert wurde. „Die Kinder schauen jeden Tag Fernsehen. Hier bekommen sie einmal ein Gefühl dafür, wie es gemacht wird“, sagte er. Diana Pohl von der Denkmalschmiede in Höfgen bringt die Technik mit und gibt dazu die fachliche Anleitung.

Matthias Röthig arbeitet seit Anfang des Jahres im Cityclub. „Ich soll hier Workshops als zusätzliche Angebote organisieren“, erklärt der 28-Jährige. Das Projekt wird mit Fördermitteln auf dem EFRE-Programm der EU und von der Stadt finanziert und ist auf drei Jahre angelegt. Dabei geht es um die Betreuung bildungsschwacher und besonders bildungsstarker Kinder und Jugendlicher unter dem Dach des Cityclubs. „Wir haben bei dem Workshop Mittelschüler und Schüler der Lernförderschule“, so der Sozialpädagoge. Der nächste Workshop ist schon geplant. „In der ersten Schulwoche beginnt ein Trommelworkshop. Dazu kann kommen, wer Lust hat. Das Angebot ist kostenlos. Wir treffen uns alle 14 Tage“, sagte Matthias Röthig,

Trommelworkshop im Cityclub, Mittwoch, 11. August, 16 bis 17 Uhr