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„Der Durst war das Schlimmste“

Hans Stange kämpft nicht nur am Schachbrett, sondern auch für eine Änderung des Transplantationsgesetzes. Der SZ hat der 66-jährige Riesaer nun seine unglaubliche Lebens- und Leidensgeschichte erzählt. ©  Sebastian Schultz

Seit fast 30 Jahren lebt der Riesaer „Schach-Guru“ Hans Stange schon mit einer Spenderniere – wohl als einer der letzten, die in der DDR transplantiert wurden.

Riesa. Blitzschnell bewegt er die geschnitzten Figuren über das Brett, erst schwarz, dann weiß, dann wieder schwarz, eine Partie gegen sich selbst. Für diese Eröffnung sei er beim SC Riesa schon berüchtigt, sagt Hans Stange und schmunzelt, dann tauschen Turm und König plötzlich die Plätze, Rochade. Das Grüppchen Holzfiguren neben dem Brett wächst zusehends, die Wahrscheinlichkeit, dass Stange sich heute selbst besiegen wird, sie liegt bei 100 Prozent.

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