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Der Funken neue Kleider

Die Kostüme der Friedersdorfer Faschings-Tänzerinnen sind verschlissen. Doch neue Röcke sind teuer. Die Narren haben deshalb überraschende Hilfe erhalten. 

Von Romy Altmann-Kuehr
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Sandra Ullrich von der Friedersdorfer Funkengarde - von weitem sehen die Kleider noch ganz in Ordnung aus. Nach fast 20 Jahren sind sie aber verschlissen.
Sandra Ullrich von der Friedersdorfer Funkengarde - von weitem sehen die Kleider noch ganz in Ordnung aus. Nach fast 20 Jahren sind sie aber verschlissen. © Matthias Weber

7.000 Euro! Das ist ziemlich viel Geld für einen Dorf-Verein. So viel kosten die neuen Kostüme für die Funkengarde des Friedersdorfer Karnevalsklubs (FKK). Trotzdem: Neue Roben müssen dringend her. Die alten rot-weißen Kombinationen aus Blazer-Jäckchen und Rüschen-Röcken sind schon seit knappen 20 Jahren in Gebrauch. "Um 2000 herum haben wir die Kostüme angeschafft", erinnert sich der Vereinsvorsitzende Daniel Rißmann. Einige Tänzer-Generationen haben sie also schon mitgemacht. "Sie werden immer wieder angepasst, wenn die Tänzerinnen wechseln. Das hat bis jetzt immer geklappt", erzählt Rißmann. Auch, wenn mal eine Naht kaputt geht oder eine Paillette sich löst, behelfen sich die Funken selbst und reparieren ihr Dress. Nun reichen aber Reparaturen nicht mehr aus. Zwölf neue Outfits - Röcke, Jacken, Hüte - für die Tänzerinnen der großen Funkengarde müssen bestellt werden. 

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