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Der Netto-Markt wird größer

Im Geschäftsleben der Stadt gibt es einige Veränderungen. Am Discounter wird angebaut, und aus Rewe wird Nahkauf.

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Von Sylvia Jentzsch

Das haben sich viele Kunden des Netto-Marktes an der Dresdener Straße gewünscht – eine bequeme Leergutannahme. Bisher befand sich diese am Ende der Gemüseabteilung. Dort war es sehr eng. Das soll sich nach dem Anbau ändern.

„Aufgrund der Umbaumaßnahmen bleibt der Netto-Markt vorerst geschlossen und wird am 4. August wiedereröffnet“, so Christina Stylianou, Leiterin Unternehmenskommunikation von Netto Marken-Discount. Die Schließung sei notwendig, um die Filiale zu modernisieren und dadurch ein attraktiveres Einkaufserlebnis bieten zu können. „Wir freuen uns, unseren Kunden nach dem Umbau eine Bake-Off-Station anbieten zu können, die ein bis zu 30 Artikel umfassendes Sortiment an Brot- und Backwaren mit hochwertiger Produktqualität umfasst“, so Christina Stylianou. Die Bake-Off-Backwaren würden ausschließlich aus deutschen Produktionsstätten kommen. Geplant ist ebenfalls der Einbau eines neues Kassenleitsystem. Das heißt, es gibt dann mehr und modernere Kassen.

Aus Rewe wird Nahkauf

Eine Veränderung gibt es seit Mittwoch auch beim ehemaligen Rewe-Markt an der Straße des Friedens. In der Mitteilung der Rewe-Gruppe heißt es: „Der Rewe-Markt wird ab Juli dieses Jahres als Nahkauf firmieren. Als moderner Markt bietet dieser das volle Sortiment mit Artikeln des täglichen Bedarfs an.“ Mit der Umstellung auf Nahkauf wird der Markt in die Hände der selbstständigen Kauffrau Petra Meißner übergeben. Der Fokus im Sortiment liege auf frischen Produkten quer durch die Warengruppen wie Obst und Gemüse und Molkereiprodukte. Ob ein Zusammenhang zwischen der Schließung in Hartha und dem Neubau in Leisnig, der Ende des Jahres eröffnet werden soll, besteht, bleibt unklar.

Keine neuen Mieter am Markt

Wer Hoffnung hatte, dass sich für eines der beiden leeren Geschäfte auf dem Markt ein neuer Mieter gefunden hat, liegt falsch. Zurzeit sind dort Handwerker beim Renovieren zu sehen. „Die Arbeiten haben etwas mit dem Rückbau zu tun“, so Bauamtsleiter Ronald Fischer. Die Stadt ist Eigentümer des Gebäudes und auch für dessen Vermietung zuständig. Bisher sei die Werbung für die beiden Läden ohne Erfolg gewesen, so der Bauamtsleiter.