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Dresden

Der schwarze Tod der Bäume

Nach den Dürren rafft nun ein Pilz Europas Ahorn-Arten dahin. Auch 80 Dresdner Bäume sind betroffen und müssen nun aufwendig gefällt werden.

Nur mit Schutzkleidung können kranke Bäume gefällt werden. © Thomas Frey/dpa

Von Roland Knauer

Giftalarm an der Cockerwiese? So manchen Passanten verunsicherten die Männer in Schutzkleidung vor ein paar Tagen in der Dresdner Innenstadt. In weißen Ganzkörperanzügen und mit Atemschutz waren sie auf der Wiese nahe des Großen Gartens unterwegs. Der Grund dafür war schwarz. Wie verbrannt und verkohlt sahen die sieben Bergahorn-Bäume aus, die die Männer fällen mussten. Die Rinde schälte sich ab, darunter zu sehen: eine schwarze, rußige Schicht. Gebrannt hatte es dort jedoch nicht. Ganz im Gegenteil: Die umliegenden Bäume sehen ganz normal aus. Doch der Bergahorn ist anfällig für einen Winzling, der für die Baumart das Todesurteil bedeutet: für den Pilz namens Cryptostroma corticale, der bei ihnen die sogenannte Rußrindenkrankheit hervorruft. Nicht die einzigen Bäume, die deshalb gefällt werden müssen.

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