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13. Februar: Erstmals Opfernamen-Lesung

Der Verein Denk Mal Fort will auf Dresdens Heidefriedhof „den Toten ihre Individualität zurückgeben“.

Von Oliver Reinhard
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Gedenken auf dem Heidefriedhof
Gedenken auf dem Heidefriedhof ©  Foto: Rene Meinig

Eine alte Idee wird neu belebt: 2012 planten die Fraktionen von CDU und FDP in der Bußmannkapelle ein zentrales Mahnmal für die Opfer des 13. Februar 1945, auf dem auch die Namen der Toten aufgeführt werden sollten. Doch die Idee fand nicht genug Rückhalt. Nun wird sie in anderer Form realisiert: Am 75. Jahrestag der Angriffe veranstaltet der Verein Denk Mal Fort unter Federführung der Ideengeber Sebastian Kieslich (CDU) und Holger Haase (FDP) eine Gedenkstunde auf dem Heidefriedhof. Dabei sollen die Namen von 4.000 identifizierten Bombentoten vorgetragen werden, die dort begraben wurden.

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