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Dresden vergibt spektakulären Großauftrag

Dresden

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Die Stadt schreibt den Umbau des Kulturpalastes aus. Der sanierungsbedürftige Musentempel aus dem Jahr 1969 soll einerseits modernisiert werden. Zudem steht eine umfassende Neuordnung des Gebäudes an. Kernpunkt ist der Umbau des Saales zu einer akustisch hochwertigen Spielstätte. Hauptnutzer soll die Philharmonie bleiben. Doch auch Pop- und Jazzkonzerte sollen nach wie vor möglich sein. Volksmusik- und Rock-Gastspiele werden nach der Planung der Stadt in der auszubauenden Messe sowie in der Eishalle stattfinden.

„Als baulich-kultureller Mittelpunkt im Zentrum der Dresdner Innenstadt wird dieses Hochbauprojekt wichtige Akzente für die Funktionsfähigkeit einer attraktiven, lebendigen und Identität stiftenden Stadtmitte setzen“, heißt es im Ausschreibungstext. Der Kulturpalast soll künftig auch die Hauptbibliothek sowie das Kabarett „Herkuleskeule“ beherbergen. Die Stadt beziffert das finanzielle Volumen des Projekts auf rund 65 Millionen Euro. Etwa die Hälfte davon soll mit staatlichen Fördermitteln finanziert werden.

Wie der Palast innen aussehen wird, ist noch offen. Ein Architektenwettbewerb mit rund 80 Teilnehmern läuft noch. Der Siegerentwurf soll im Juni gekürt werden. Erst danach können die Planungen beginnen. Die Stadt rechnet für 2012 mit dem Baubeginn. (SZ/ale)

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