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Ehrung für verstorbenen Riesaer

Jahrzehntelang hatte sich Herbert Risse um das Kulturleben in Riesa verdient gemacht. Das wird nun gewürdigt.

Blick aufs Riesaer Rathaus.
Blick aufs Riesaer Rathaus. © Eric Weser

Riesa. Der im März 2020 verstorbene Riesaer Herbert Risse soll posthum die Ehrenmedaille der Stadt verliehen bekommen. Diesen bereits Ende April gefassten Beschluss hat Riesas Oberbürgermeister Marco Müller (CDU) jetzt im Kulturausschuss der Stadt verkündet. 

Herbert Risse hatte sich jahrzehntelang um das kulturelle Leben in der Stadt verdient gemacht. Zu Bekanntheit in der Stadt verhalf ihm unter anderem der "Weihnachtsteller", den er noch zu DDR-Zeiten einmal im Jahr organisierte. Das Format im Capitol Riesa erinnerte stark an  die Sendung "Ein Kessel Buntes". Offen ist laut Stadt noch, in welchem Rahmen die Ehrung für Herbert Risse erfolgen soll. 

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Herbert Risse in den 1970er Jahren
Herbert Risse in den 1970er Jahren © Stadtmuseum Riesa

Die Riesaer Ehrenmedaille wird laut Satzung an Personen verliehen, die sich im besonderen Maße um die Entwicklung Riesas oder das Wohl der Bürger "in herausragender Weise und über eine längere Zeit verdient gemacht haben und insbesondere zu einer langjährig spürbaren Verbesserung der Lebensverhältnisse in der Stadt Riesa" beigetragen haben. Die Medaille ist nach der Ehrenbürgerschaft die zweithöchste Ehrung, mit der Riesa jemanden auszeichnen kann. Zuletzt war im Januar der langjährige Riesaer Revierleiter Hermann Braunger damit ausgezeichnet worden. (SZ/stl)

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