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Ein Stück mehr Sicherheit

über den Damm im Prießnitztal

Maik Brückner

Man mag es bedauern, dass die Landestalsperrenverwaltung mit dem 30 Meter hohen Damm nun auch noch das untere Prießnitztal zugebaut hat. Denn wer von Glashütte kommend auf Johnsbach zufährt, schaut auf einen mächtigen Erdwall, der das Tal abriegelt. Der freie Blick ist passé. Leider. Doch das ist der Preis für mehr Sicherheit in Glashütte. Und die bietet aus Sicht der Landestalsperrenverwaltung nur ein hoher Damm. Nicht jeder Bürger ist bei der Vorstellung der Pläne dieser Argumentation gefolgt, einige brachten Alternativen vor. Statt des hohen Dammes sollten mehrere kleine gebaut werden. Die würden sich besser in die Landschaft einfügen, hieß es. Doch das ist nur die halbe Wahrheit. Auch diese Dämme hätten die Landschaft verändert und das an mehreren Stellen. Zudem wären die teurer in Bau und in der Wartung. Auch die ist wichtig. Das hat das Hochwasser 2002 gezeigt. Jahrelang wurde zu wenig investiert. Deshalb brachen Dämme und Deichen. Der Freistaat und seine Gemeinden haben ihre Lehren gezogen. Das hat sich ausgezahlt, auch in Glashütte: Glashütte und das untere Müglitztal sind jetzt besser geschützt. Wie gut, dass wird das nächste Hochwasser zeigen. Keiner kann vorhersagen, wann wir damit rechnen können. Nur eins ist sicher. Es kommt. Dazu muss man kein Prophet sein.

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