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Eine Gelegenheit, Weltoffenheit in Radebeul zu zeigen

Zum Artikel „Beschlagnahmungen sind nicht hilfreich“ vom 26. November äußert sich Christina Nehrkorn-Stege vom Bündnis Buntes Radebeul: Es stimmt hoffnungsvoll, dass unser Oberbürgermeister Herr Wendsche...

Zum Artikel „Beschlagnahmungen sind nicht hilfreich“ vom 26. November äußert sich Christina Nehrkorn-Stege vom Bündnis Buntes Radebeul:

Es stimmt hoffnungsvoll, dass unser Oberbürgermeister Herr Wendsche die Sensibilität des Themas „menschenwürdige Aufnahme zusätzlicher Flüchtlinge in Radebeul“ erkannt hat. Die Suche nach geeigneten Möglichkeiten, die Flüchtlinge in unserer Stadt willkommen zu heißen, ist sicher eine vor allem logistisch schwierige Aufgabe. Ich bin zuversichtlich, dass unsere Stadtväter zusammen mit der Radebeuler Bürgerschaft das Willkommen meistern werden, gerade mit dem im Artikel genannten Blick nach Coswig und Bayern mit geglückter (vom Land finanzierter) dezentraler Wohnungsversorgung für Flüchtlinge. Die Reaktionen unseres Oberbürgermeisters im SZ-Interview sind sicher so zu verstehen, dass man alles unternehmen sollte, um unsere neuen Gäste mit menschenwürdigen Lebensverhältnissen zu begrüßen. Neben seiner vorgeschlagenen Wohnungsanzeige durch die Stadtverwaltung könnten weitere Willkommensmöglichkeiten sein: der Aufruf zu einer Spendenaktion, um den Flüchtlingen und Asylsuchenden in Radebeul die Teilnahme an Sportkursen und anderen Freizeitaktivitäten zu ermöglichen. Weiterhin können wir die Radebeuler Festkultur mit einem „Fest der Kulturen unserer Welt“ bereichern, wie es in Görlitz in diesem Jahr bereits zum zehnten Mal stattfand.

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Ein gelungenes Willkommen ist eine Gelegenheit für Stadtverwaltung und Bürgerschaft, sich menschlich gegenüber Verfolgten zu verhalten, gegenüber den bereits hier lebenden Asylsuchenden und den zu erwartenden neuen Gästen. Es ist eine Gelegenheit, die Weltoffenheit unserer Stadt zu demonstrieren.