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Warum kommen so viele Eisprinzessinnen aus Karl-Marx-Stadt?

Mit Gaby Seyfert fing es in den 1960-er Jahren an, später holten Anett Pötzsch und Katarina Witt Olympia-Gold nach Karl-Marx-Stadt. Eine Frau war besonders wichtig.

Von Sven Geisler
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Auch die Olympiasieger Aljona Savchenko und Bruno Massot haben eine Beziehung zu Chemnitz.
Auch die Olympiasieger Aljona Savchenko und Bruno Massot haben eine Beziehung zu Chemnitz. © dpa/Jin Yu

Man könnte sie eine Vorreiterin nennen, immerhin steht Gabriele Seyfert ganz am Anfang einer großen Erfolgsgeschichte. Sie reicht bis zum Olympiasieg von Aljona Savchenko und Bruno Massot, die mit ihrer emotionalen Kür im Februar die Kampfrichter wie die Zuschauer begeisterten. Zwar haben die gebürtige Ukrainerin und der Franzose nie gemeinsam in Chemnitz trainiert, aber zumindest Savchenko war hier jahrelang zu Hause. Mit ihrem damaligen Eis-Partner Robin Szolkovy wurde sie fünfmal Weltmeister, gewann zweimal Olympia-Bronze. Mit ihrem Ehrgeiz hat sie auch Jutta Müller begeistert. „Bei Aljona habe ich mich von Anfang an ein bisschen eingebracht. An ihr hänge ich sehr", erzählte die 89-Jährige. Mit ihrer Erfahrung unterstützte die erfolgreichste Eiskunstlauf-Trainerin der Welt damals Ingo Steuer.

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