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Entlang der Halden

Der Tagebau Berzdorf wandelt sich in greifbarer Nähe zum Freizeit- und Erholungsgebiet. Mit dem elf Kilometer langen Naturlehrpfad auf den Halden des Tagebaus ist bereits ein erster Baustein entstanden.

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Der Tagebau Berzdorf wandelt sich in greifbarer Nähe zum Freizeit- und Erholungsgebiet. Mit dem elf Kilometer langen Naturlehrpfad auf den Halden des Tagebaus ist bereits ein erster Baustein entstanden. Zwischen Schönau, Hagenwerder und Kiesdorf erstreckt sich ein Gebiet für Wander- und Naturfreunde, Radfahrer und Familien. Von 1996 bis 1999 gaben etwa 30 ABM-Kräfte dem Naturlehrpfad seine heutige Gestalt. Die Idee dazu und die Projekterarbeitung lieferte der Landschaftspflegeverband Oberlausitz e. V. mit Sitz in Reichenbach. Partner waren die Lausitzer und Mitteldeutsche Braunkohle-Verwaltungsgesellschaft (LMBV), die Bergbausanierung und Landschaftsgestaltung Sachsen (BUL), Revierförster Manfred Schneider, das Görlitzer Naturkundemuseum, die Gemeinde Schönau-Berzdorf und der Planungsverband Berzdorfer See.
Die SZ stellt einzelne Punkte des Naturlehrpfades in loser Folge vor. Heute: Der Hangaufbau. Der Gestaltung der Folgelandschaft und der Rekultivierung wurde von Anfang an große Bedeutung beigemessen. Zu den Pioniergehölzen gehören, wie hier am Sachsenweg, die Pappeln. Bereits fünf Jahre nach der Bepflanzung treten keine Erosionen mehr auf, und die Hänge gelten als sicher. (SZ/tf)

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