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Pirna

Flugzeugabsturz für den „Ranger“

In einem Waldstück bei Gohrisch ist ein Flugzeugabsturz gedreht worden. „Der Ranger“ kam natürlich zu Hilfe.

Für die Dreharbeiten der ARD-Produktion „Der Ranger“ ist in einem Waldgebiet bei Gohrisch ein Flugzeugabsturz inszeniert worden.
Für die Dreharbeiten der ARD-Produktion „Der Ranger“ ist in einem Waldgebiet bei Gohrisch ein Flugzeugabsturz inszeniert worden. © Norbert Millauer

Das Propellerflugzeug taumelt, Rauch steigt auf, ein Knall ist zu hören und dann liegt die Maschine abgestürzt im Wald. Das Flugzeug ist explodiert. Diese spektakuläre Filmszene für die Fernsehserie „Der Ranger – Paradies Heimat“ soll im Winter in der ARD ausgestrahlt werden. Gedreht wurde der Flugzeugabsturz Anfang dieser Woche im Wald zwischen Königstein und Gohrisch. In der Folge „Zeit der Wahrheit“ hat sich der Pilot auf einen dubiosen, aber lukrativen Transportflug eingelassen. Das Geld benötigt er dringend, um die teuren Krebsmedikamente seiner Frau finanzieren zu können. Beim Rückflug stürzt die Propellermaschine im Film über dem Nationalpark Sächsische Schweiz ab. Mit fatalen Folgen. Denn durch die Explosion droht ein Waldbrand, den „Der Ranger“ in letzter Sekunde verhindern kann.

Das Flugzeugwrack liegt inzwischen nicht mehr am Saubadweg in Gohrisch. Die Film-Crew hat die Spuren der Dreharbeiten, die am Montag und Dienstag stattfanden, beseitigt. Noch bis zum kommenden Mittwoch sollen in der Sächsischen Schweiz die letzten Landschaftsaufnahmen für die TV-Serie abgedreht werden, sagt Jana Gutsch, Producerin von der „Neue deutsche Filmgesellschaft“. Alle weiteren Arbeiten, wie Schnitt, Effekte und Musik werden im Anschluss in den Berliner Studios erfolgen.

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Die Fans müssen nicht mehr lange auf die neuen Folgen warten. Die Filmproduktion plant allerdings keine Premierenfeier in der Sächsischen Schweiz.

Seit Anfang Juli hatte die Produktionsfirma im Elbsandsteingebirge zwei neue Ranger-Folgen gedreht. Viele Szenen wurden in Stadt Wehlen aufgenommen, wo die Crew ihre Zelte auf den Elbwiesen aufgeschlagen hatte. Dort standen in den letzten Wochen Wohnmobile für die Maske, Rückzugsorte für die Schauspieler, ein Cateringwagen und ein Garderoben-Caravan mit verschiedenen Kostümen für die Darsteller. Nicht nur Hauptdarsteller Philipp Danne, der den Ranger spielt, ist von der Naturkulisse begeistert, wie er der SZ sagte. Auch das ganze Filmteam ist gern in der Sächsischen Schweiz. „Die Zusammenarbeit mit den Menschen hier ist immer wieder sehr schön. Sie sind hilfsbereit und sehr verständnisvoll. Viele stellen auch Fragen zu den Dreharbeiten“, erzählt Jana Gutsch. Wenn die Einschaltquoten zu den beiden neuen Folgen in der Weihnachtszeit hoch genug sind, wird die „Ranger-Crew“ sicherlich 2020 wiederkommen, und Folge fünf und sechs drehen. „Die Pläne haben wir alle schon im Kopf. Wir würden gerne wieder hier drehen“, verrät die Producerin. Bereits 2018 waren die ersten beiden Filme im Elbsandsteingebirge entstanden. Neben Philipp Danne standen Liza Zschirner und Eva-Maria Grein von Friedl vor der Kamera. Daneben werden unter anderem in der Folge „Entscheidungen“ Götz Schubert und Denise Zich zu sehen sein. Die Produktion der Folgen „Entscheidungen“ und „Zeit der Wahrheit“ erfolgte in Zusammenarbeit von ARD Degeto und dem MDR.

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