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Gaststätte in Schwarzkollm?

„Die Rabenmutter“ hat das Tagesgeschäft ausgesetzt. Die Stadt Hoyerswerda sucht das Gespräch.

Dorfplatz Schwarzkollm im Dezember 2018 © Foto: Anja Wallner

Schwarzkollm. Kein Futter mehr in der „Rabenmutter“? Der Schwarzkollmer Ortschaftsrat befürchtet, dass er bald aktiv werden und sich nach möglichen Interessenten für die Gaststätte am Dorfplatz umschauen muss. Und er bangt, dass das Haus wieder lange leer stehen könnte. Pächter der „Rabenmutter“ ist seit 2015 der Welzower Bergbautourismusverein. „Und das sind wir noch“, war jetzt auf Anfrage aus Welzow zu erfahren. Aber eben auch, dass das Tagesgeschäft in der Gaststätte nicht so läuft wie erwartet. Seit diesem Jahr sind die Betreiber also dazu übergegangen, nur noch (Familien-)Feiern und Ähnliches auszurichten. Zur Zukunft der von der Stadt Hoyerswerda angemieteten Gaststätte hielt sich der Verein bedeckt. Dass es kriselt, kristallisierte sich bereits im letzten Herbst heraus. Schon damals war die „Rabenmutter“ nur sporadisch geöffnet. Zur Ortschaftsratssitzung im Oktober, in der mit dem Pächter gesprochen werden sollte, war kein Vereinsvertreter aufgetaucht (Tageblatt berichtete). Nun hatten die Kegler, die die an die Gaststätte angeschlossene Kegelbahn benutzen, das Thema vor einiger Zeit wieder hochgeholt und sich beim Ortschaftsrat nach ihren künftigen Kegelmöglichkeiten in der „Rabenmutter“ erkundigt. Da werde es eine Vereinbarung geben, informierte Ortsvorsteher Peter Michala die Räte. Konkretes war aus dem Hoyerswerdaer Rathaus zu dem Thema noch nicht zu erfahren. „Seitens unseres Gebäude- und Liegenschaftsmanagements wird gerade ein möglichst kurzfristig stattfindender Termin mit dem Ortsvorsteher Schwarzkollm und dem excursio-Bergbautourismus-Verein organisiert, in dem gemeinsam die Zukunft der Gaststätte besprochen werden soll“, teilte Stadtsprecher Bernd Wiemer auf Anfrage mit. Bevor die Welzower die Gaststätte übernahmen und die Ausstattung mitbrachten, waren die Räume eineinhalb Jahre lang verwaist.

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