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Geld für Oberschule kommt

Aufatmen in der Gemeinde Klipphausen. Die Fördermittel fließen.

Ein Blick in den Neubau der Evangelischen Oberschule in Ullendorf.
Ein Blick in den Neubau der Evangelischen Oberschule in Ullendorf. © Claudia Hübschmann

Klipphausen. Große Erleichterung bei der Gemeinde Klipphausen. Der Fördermittel-Zuwendungsbescheid des Freistaates in Höhe von 5,9 Millionen Euro für den Bau der Evangelischen Oberschule im Klipphausener Ortsteil Ullendorf ist eingetroffen. Bisher hatte die Gemeinde alle Kosten vorfinanzieren müssen. Diese belaufen sich auf rund zehn Millionen Euro.

An der Taubenheimer Straße, wo einst noch Felder waren, stehen jetzt das dreigeschossige Schulgebäude und die Sporthalle. Der Umzug aus dem Baracken-Interimsquartier in Ullendorf in das neue Gebäude ist im Frühjahr 2021 geplant.

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Alt-Bürgermeister Gerold Mann hatte den Schulbau auf den Weg gebracht. Schon damals war es ein großes Projekt, dessen Finanzierung schwierig ist. Und die fehlenden Steuereinbußen aufgrund der Corona-Krise machten der Gemeindeverwaltung bei der Haushaltsplanung 2020 zusätzlich Sorgen.

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 "Jetzt können wir natürlich wesentlich sicherer an die Sache rangehen", sagte Bürgermeister Mirko Knöfel (parteilos). Zudem dankte er Gerold Mann, Landrat Arndt Steinbach (CDU) , der Landtagsabgeordneten Daniela Kuge (beide CDU) und den Mitarbeitern der Verwaltung: "Sie haben jahrelang dafür gekämpft und sich in unzähligen Gesprächen, Terminen und Schreiben dafür eingesetzt."

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