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Görlitzer Rathaus geht PSR auf den Sender

Görlitz. Nach jahrelangen Auseinandersetzung um die Außengestaltung des Studios am Untermarkt denkt der Private Radiosender PSR nun über Konsequenzen nach. Die Geschäftsleitung schließe nicht mehr aus,...

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Görlitz. Nach jahrelangen Auseinandersetzung um die Außengestaltung des Studios am Untermarkt denkt der Private Radiosender PSR nun über Konsequenzen nach. Die Geschäftsleitung schließe nicht mehr aus, anstelle des Görlitzer Standortes ein Studio in Bautzen auf- und auszubauen, bestätigte Unternehmenssprecher Peter Zimmermann. Konkrete Pläne für einen Umzug gebe es aber nicht.
Verärgert ist die Geschäftsleitung des Senders vor allem darüber, dass Oberbürgermeister Rolf Karbaum wochenlang nicht auf einen Brief reagiert habe.
Im Rathaus begründete man dies damit, dass die Bauverwaltung eine sehr ausführliche Antwort vorbereiten musste. Darin vermissen die PSR-Chefs jedoch positive Signale.
Seit Juni 1997 gibt es Meinungsverschiedenheiten zwischen dem Sender und den zuständigen Behörden, wie PSR am denkmalgeschützten Haus für sich werben darf. Unter anderem gibt es Streit darüber, ob der PSR-Schriftzug beleuchtet werden darf.
Aus PSR-Sicht laufen die Auflagen der Verwaltung aber darauf hinaus, das Logo des Senders zu verändern. Nach Auskunft von Rathaus-Sprecherin Elke Fieber soll in den nächsten Tagen ein Vor-Ort-Termin mit dem Leiter der Bauaufsicht und der von PSR beauftragten Werbefirma das Problem klären helfen. (SZ/fs)

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