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Görlitzer Schulen frei von Masern

Der Maser-Fall spielt in Daubitz. Doch ein hoher Impfschutz ist auch in Görlitz nötig.

Von Sebastian Beutler

Die Grundschulen in Görlitz sind nicht von der Masern-Erkrankung betroffen, die der Landkreis am Sonntagabend öffentlich gemacht hatte. Wie Kreis-Sprecherin Marina Michel gestern mitteilte, sei eine Mitarbeiterin an der Grundschule Daubitz bei Rietschen an Masern erkrankt. Daraufhin wurde der Impfschutz gegen Masern bei 16 Lehrern und Angestellten an der Schule sowie bei den 121 Kindern, die die Einrichtung besuchen, vom Gesundheitsamt überprüft. Der war bei fast allen noch gegeben, sodass der Kreis lediglich fünf Besuchsverbote aussprach. Wie der Landkreis informierte, wurde der Masern-Fall am Freitag vergangener Woche bestätigt. Anschließend wurden am selben Tag alle Eltern der betroffenen Kinder über die Situation informiert. Wie Kreis-Sprecherin Marina Michael gestern mitteilte, ist der Impfschutz gegen Masern im Landkreis noch immer hoch. Er betrug bei den ABC-Schützen in diesem Sommer knapp 92 Prozent. Davon waren 59 Prozent der Kinder einmal und 30 Prozent der Kinder zweimal gegen Masern geimpft. Nach zweimaliger Impfung geht man von einem lebenslangen Schutz vor der Erkrankung aus. Die vor 1959 geborenen Erwachsenen haben laut Ergebnissen größerer Studien fast immer Antikörper gegen Masern, sodass für diese Altersgruppe die Impfung nicht mehr generell empfohlen wird. Für alle jüngeren (nach 1958 geborenen Erwachsenen) gilt wie für Kinder die Empfehlung, sich impfen zu lassen und dies wird von den gesetzlichen Krankenkassen auch bezahlt.

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