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Gruner+Jahr steigert Umsatz um sechs Prozent

München/Hamburg. Das Hamburger Verlagshaus Gruner+Jahr hat seinen Umsatz im Geschäftsjahr 1999/2000 nach Informationen des Branchendienstes "Der Kontakter" gesteigert: um knapp 350 Millionen Mark auf rund 5,7 Milliarden Mark.

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München/Hamburg. Das Hamburger Verlagshaus Gruner+Jahr hat seinen Umsatz im Geschäftsjahr 1999/2000 nach Informationen des Branchendienstes "Der Kontakter" gesteigert: um knapp 350 Millionen Mark auf rund 5,7 Milliarden Mark. Das Geschäftsjahr endete am 30. Juni.
Den Angaben zufolge liegt das Ergebnis bei mehr als 730 Millionen Mark. Der scheidende Vorstandsvorsitzende Gerd Schulte-Hillen habe es damit geschafft, im letzten von ihm verantworteten Geschäftsjahr ein Rekordergebnis vorzulegen, berichtet das Branchen-Informationsblatt in seiner aktuellen Ausgabe.
Leicht erholt habe sich der Geschäftsbereich Zeitungen, dessen Umsatzrendite sich von 3,6 Prozent auf 4,7 Prozent erhöhte. Diese Zahl gibt das Verhältnis zwischen Betriebsergebnis und Umsatz wieder und zeigt an, was den Eigentümern von einer Mark Umsatz am Ertrag bleibt. Gruner+Jahr ist auch an der Sächsischen Zeitung beteiligt.
Laut "Kontakter" sind in den Angaben die Verluste der Financial Times Deutschland noch nicht mit eingerechnet. An dem erst in diesem Jahr gestarteten Wirtschaftsblatt ist Gruner+Jahr ist zu 50 Prozent beteiligt. Das Projekt brachte nach Informationen des "Kontakter" im abgelaufenen Geschäftsjahr ein Minus von 70 Millionen Mark. Die Hälfte davon müsse Gruner+Jahr übernehmen. Für das laufende Geschäftsjahr rechne der Verlag mit einem Verlustanteil von 34 Millionen Mark, hieß es.
Gruner+Jahr wird die Gesamt-Bilanz für das abgelaufene Geschäftsjahr am 31. August präsentieren. (dpa/SZ)

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