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Hausdorfer hat Sorgen wegen der Wölfe

Am SZ-Lesertelefon meldete sich gestern Siegmar Bräunert, der Ortsvorsteher im Glashütter Ortsteil Hausdorf: „Ich mache mir Sorgen wegen des Wolfes. Der gehört nicht in zivilisierte Gegenden, sondern dorthin wo es viele Wälder gibt.“ Bräunert selbst hält fünf Schafe.

Am SZ-Lesertelefon meldete sich gestern Siegmar Bräunert, der Ortsvorsteher im Glashütter Ortsteil Hausdorf: „Ich mache mir Sorgen wegen des Wolfes. Der gehört nicht in zivilisierte Gegenden, sondern dorthin wo es viele Wälder gibt.“ Bräunert selbst hält fünf Schafe. „So wie viele auf unseren Dörfern. Für uns ist der Wolf eine Gefahr“, sagt er.

Da sind sich die Experten nicht sicher. Seine bisherige Art der Haltung muss der Hausdorfer allerdings umstellen, wenn er seine Tiere gegen einen Wolfsriss sichern will. Bisher stehen die Tiere in einer Koppel, die mit einem Elektrozaun eingefriedet ist, der drei Drähte hat. So halten das bisher auch viele andere. Doch das ist nach Aussage von Wolfsexperten zu wenig. Sie empfehlen Zäune mit fünf Litzen. Diese dürfen nicht mehr als zwanzig Zentimeter Abstand haben und der Zaun soll mindestens 90 Zentimeter hoch sein. Eine Festkoppel reicht auch, um den Wolf fernzuhalten. Dafür sollte sie aber 1,20 Meter hoch sein. Für Bräunert bedeutet das einen erheblichen Aufwand. „Ich müsste dafür neue Pfähle anschaffen“, sagt er. Für diese Kosten gibt es eine Förderung von 60 Prozent. Nur wenn Haustiere hinter einem solchen Zaun gehalten werden, bekommen ihre Halter im Falle eines Wolfsrisses auch Schadenersatz. (SZ/fh)

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