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Heimatforscher werden in Wiesa fündig

Für Heimatforscher ist Wiesa nicht nur ein Nest hinterm Berge, sondern eine Fundgrube. Zielgerichtet steuerten zwei das kleine Dorf voriges Wochenende an. Geöffnet hatten zum Dorffest auch die Ausstellungen im Franke-Museum und die von Elisabeth von Wiedebach-Nostitz.Wiesa.

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Für Heimatforscher ist Wiesa nicht nur ein Nest hinterm Berge, sondern eine Fundgrube. Zielgerichtet steuerten zwei das kleine Dorf voriges Wochenende an. Geöffnet hatten zum Dorffest auch die Ausstellungen im Franke-Museum und die von Elisabeth von Wiedebach-Nostitz.
Wiesa. Elisabeth von Wiedebach-Nostitz, Schwiegertochter der letzten Gutsbesitzer von Wiesa, trug in den letzten Jahren zahlreiche Zeitzeugen wieder zusammen, die die traditionsbewussten Angehörigen des Adelsgeschlechtes von Generation zu Generation erwarben und vererbten. Auf dem ausgebauten Kornboden des Inspektorenhauses in Wiesa machte sie einen Teil davon - darunter eine Wappensammlung, Gemälde, Stiche und Bücher - der Öffentlichkeit als ein Stück Regionalgeschichte zugänglich. Jörg Arndt aus Klitten und Holger Arndt aus Dresden besuchten die beim Wiesaer Dorffest am vergangenen Wochenende geöffnete Ausstellung ganz zielgerichtet. Die an schlesischer Geschichte, Kunst und Kultur interessierten Brüder arbeiten an einer Dokumentation über Herrenhäuser, Schlösser und Burgen in Schlesien. Laut Holger Arndt ist es ihnen gelungen, bereits 920 Objekte zu erfassen.
Vom Besuch in Wiesa erhofften und erhielten die autodidaktisch Tätigen weitere Aufschlüsse für ihre Arbeit. Unter anderem nennt Frau von Wiedebach-Nostitz in Leder gebundene Bilderwerke schlesischer Kunstdenkmäler ihr Eigen. Nicht zuletzt verfügt sie über umfangreiche Kenntnisse über Historie und Zusammenhänge in der ehemals preußischen Provinz. (Alexander)

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