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Held in Sicht

Die zweite Staffel der TV-Erfolgsserie „Das Boot“ nimmt Kurs auf New York. Die Geschichte wird härter, aber zugleich auch weicher und beliebiger.

Von Oliver Reinhard
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Kommandant Johannes von Reinhartz (Clemens Schick, M.) will sein U-Boot an die Amerikaner ausliefern.
Kommandant Johannes von Reinhartz (Clemens Schick, M.) will sein U-Boot an die Amerikaner ausliefern. © Sky Deutschland

Endlich gibt es einen „Guten“. Einen mit Restanstand, Moral und Skrupeln behafteten soldatischen „Helden“, wie er im Drehbuch eines westdeutschen Verdrängungs-Nachkriegsfilmes stehen könnte. Doch U-Boot-Kommandant Johannes von Reinhartz ist kein Geschöpf der Fünfziger. Vielmehr eins der Gegenwart. Erdacht hat ihn der Ire Colin Teevan, Chefautor der zweiten Staffel von „Das Boot“, die sich noch weiter als die erste vom gleichnamigen Roman Lothar Günter Buchheims entfernt und – positiv formuliert – sich endgültig freischwimmt. In über 100 Länder verkauft, waren die ersten acht Folgen ein immenser Erfolg. Am Freitag starten die nächsten acht auf Sky. Sechs davon durften Kritiker vorab sichten. Was sicherstellte, dass niemand spoilern und das Ende verraten, aber leider auch nicht sehen konnte, ob von Reinhartz zum Ende vielleicht doch ein wenig vielschichtiger wird.

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