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Helmpflicht für die Feuerwehr

Die Feuerwehr der Gemeinde Hirschstein hat neue Helme. Doch worin unterscheiden sich der alte und der neue Helm?

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Von Antje Meier

Die Feuerwehr soll Leben retten. Dabei müssen die Feuerwehrmänner und -frauen aber vor allem auch auf ihre eigene Sicherheit achten. Damit der richtige Schutz gewährleistet ist, sollten Feuerwehren ihre Helme spätestens nach 15 Jahren durch neue ersetzen.

Die Feuerwehr der Gemeinde Hirschstein musste etwas länger warten. „Wir haben unsere alten Helme Mitte der 1990er Jahre bekommen. Die sind also schon gut 18 Jahre alt“, erklärt Udo Seifert, Ortswehrleiter der Kommandostelle Mehltheuer.

Deshalb wurde es dringend Zeit, dass die Gemeinde neue Helme für die Gemeindewehr organisierte. Insgesamt wurden 50 neue Helme, die der DIN-Norm EN 443 entsprechen, im September bei der Firma Feuerschutz Gast aus Stauchitz bestellt. Etwa 13000Euro kostete der neue Kopfschutz, der vom Freistaat finanziell mit etwa 5000 Euro gefördert wurde.

Auch Udo Seiferts Ortswehr in Mehltheuer hat neue Helme bekommen. 13 Stück, die zunächst auf 22 aktive Kameraden verteilt wurden. Die fehlenden Helme würden noch irgendwann nachgeordert. Aber was macht die neuen Helme nun besser? „Vor allem sind sie viel sicherer und sehen auch nach was aus“, erklärt der Ortswehrleiter. Wie schon sein Vorgänger besitzt auch der neue Helm einen wärmereflektierenden Nackenschutz, und er leuchtet im Dunkeln. Zudem passt sich der neue Helm besser an die Kopfform an und ist innen mit Schaumstoff gepolstert. „Dadurch drücken die Helme nicht mehr“, so Seifert. Auch seien die Helme jetzt viel problemloser zu ergänzen. So kann ganz leicht eine Helmlampe angebracht und auch eine Atemschutzmaske eingeklinkt werden. „Außerdem hat der Helm zwei Visiere. Einmal einen Gesichtsschutz und dann noch einmal separat nur eine Schutzbrille, die wir zum Beispiel für Sägearbeiten brauchen“, sagt Udo Seifert und fährt fort: „Bisher konnten wir noch keine Nachteile finden.“ Nur etwas schwerer sei der neue Kopfschutz. Aber das wäre kein Problem, so der Feuerwehrmann. Was jedoch aus den alten Helmen wird, weiß Udo Seifert nicht: „Dazu hat sich noch keiner geäußert. Bis jetzt sind sie erstmal noch da.“