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Hinterhof- Geschichten gesucht

Radebergs Hinterhöfe glänzen mit einer besonderen Geschichte. Auf der Hauptstraße 4 stand etwa ein Kaffeeröster.

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Von Carmen Leuschel

Klaus Kaulfuß aus Radeberg interessiert sich für Historisches. Maschinen, Mühlen und mehr sind sein Hobby. Deshalb möchte er auch unbedingt mal aus dem Fenster der Redaktion der Sächsischen Zeitung schauen, als er hier sein Buch „Tornado – 10 Minuten Urgewalt“ abholt. Denn vor mehr als 100 Jahren stand im Hinterhof der Hauptstraße 4 am Markt die Kaffeeröstmaschine von Bruno Thum. Das Fundament des Schuppens, in dem die Maschine untergebracht war, ist heute noch zu sehen.

Der bekannte Sohn der Stadt und Gründer der Radeberger Feuerwehr besaß um 1900 in dem Gebäude, in dem heute unter anderem die Redaktion der Sächsischen Zeitung sitzt, einen Lebensmittel- und Kolonialwarenladen mit einer Kaffeeröstmaschine. Aus dem Jahr 1907 sind noch die Betriebserlaubnis und die Bedienungsanleitung der Maschine vorhanden. Die wurde damals von einem Gasmotor angetrieben, den Klaus Kaulfuß vor einigen Jahren wiederentdeckt und restauriert hat.

Erzählen Sie Ihre Geschichte

Viele Hinterhöfe in Radeberg haben eine spezielle Geschichte. Oft befanden sich dort früher die Werkstätten von handwerklichen Unternehmen. Bis heute wurden viele Hinterhöfe restauriert und umgebaut, aber ihre Geschichte bleibt. Wer in seinem eigenen Hinterhof auch eine historische Besonderheit hat oder hatte, ist eingeladen sie zu berichten. Wir freuen uns auf Ihre Geschichten.

Geschichten bitte per elektronischer Post an: [email protected] oder auch telefonisch unter (03528)48 99 59 14.