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Historische Malerei gefunden

Im Rathaus sind die ersten Wände und Anbauten abgebrochen. Was mit dem Fund im Sekretariat wird, ist noch offen.

Von Heike Sabel

Das Dohnaer Rathaus ist seit zwei Monaten eine Baustelle. Der Toilettenanbau im hinteren Teil ist bereits abgerissen. Zwischen dem Rathaus und dem Nebengebäude gibt es inzwischen einen Durchbruch. Noch liegen die Arbeiten im Plan, informierte Bürgermeister Ralf Müller (CDU) am Dienstagabend im Technischen Ausschuss.

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Doch es zeichnen sich bereits die ersten Probleme ab. So gibt es im hinteren Bereich einen weiteren Anbau, der aus Gründen des Denkmalschutzes nicht abgerissen werden darf. In ihm befindet sich jedoch ein Kreuzgewölbe in sehr schlechtem Zustand. Dessen Sanierung würde zusätzlich kosten. Das würde zuerst die Freien Wähler wieder auf den Plan rufen. Sie schauen bei allen Vorhaben der Stadt auf jeden Cent und hatten auch im Vorfeld der Sanierung um jeden gestritten.

Denkmalschutz informiert

Das zweite Problem wird hoffentlich keines, sagt Müller. Im Vorzimmer seines Büros wurde eine historische Wandmalerei gefunden. Sie ist zwar kaum erkennbar, doch man wisse nicht, welche Auswirkungen sie auf den weiteren Fortgang der Arbeiten hat. In jedem Fall muss bei Funden dieser Art die Denkmalschutzbehörde eingeschaltet werden. Wird bei Bauvorhaben in der Erde auf archäologische Reste gestoßen, kann das in extremen Fällen zu Baustopp führen.

Doch davon ist bei der Sanierung des Rathauses nicht auszugehen. Sie wird auch so schon lange genug dauern, voraussichtlich anderthalb Jahre.