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Görlitz

Hitze im Hafencafé

Das Café von Kommwohnen am Berzdorfer See hat Glasfassade, aber keine Klimaanlage. Dennoch ist es voll.

Hafen in Tauchritz
Hafen in Tauchritz © Nikolai Schmidt

Das Café am Tauchritzer Hafen ist in seinen ersten Sommer gestartet. Ein lauschiges Plätzchen am Wasser soll es sein – für eine Rast bei der Runde um den See oder auch für Feiern. Mindestens 1,5 Millionen Euro hat es gekostet, im Februar war es nach mehrmonatiger Verzögerung in Betrieb gegangen. Jetzt zeigt sich, was in der stolzen Bausumme nicht enthalten ist: eine Klimaanlage. Bis zu 40 Grad sollen teilweise in dem Café herrschen, bestätigen tut das Betreiber Kommwohnen zwar nicht. Doch Jenny Thümmler, Medienreferentin beim städtischen Großvermieter und Betreiber des Hafencafés, sagt: „Das Hafencafé hat derzeit keine Klimaanlage, es ist aber denkbar, eine nachzurüsten.

Es ist der erste Sommer im Café, wir beobachten das jetzt erst mal.“ Innen schützen Stoffrollos etwas vor der Hitze, draußen die Sonnenschirme. Die Terrasse auf der Nordseite bietet etwas Schatten. Zwei Café-Mitarbeiter sind zu den Öffnungszeiten (täglich 11 bis 18 Uhr) immer vor Ort. Das kleine Lokal werde sehr gut von den Besuchern angenommen. Für Skater, Fahrradfahrer oder Spaziergänger ist es neben dem Restaurant der „Insel der Sinne“ derzeit noch die einzige Gastronomie, in die man ganzjährig einkehren kann. Alle anderen Angebote am See sind auf die warme Jahreszeit beschränkt.

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