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Horkaer Bahnhofsvorplatz ist 2001 dran

Horka. Am Mittwoch beschloss der Gemeinderat eine Vereinbarung mit dem Landkreis zum Ausbau des Bahnhofsvorplatzes. Für geplante 960 000 Mark sollen der Vorplatz inklusive der darüber hinweg führenden...

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Horka. Am Mittwoch beschloss der Gemeinderat eine Vereinbarung mit dem Landkreis zum Ausbau des Bahnhofsvorplatzes. Für geplante 960 000 Mark sollen der Vorplatz inklusive der darüber hinweg führenden Kreisstraße neu gestaltet und ein neuer Zugang zu den Bahngleisen außerhalb des Bahnhofgebäudes geschaffen werden. Die Vereinbarung wurde notwendig, weil der Landkreis Eigentümer der Kreisstraße ist und für deren Sanierung getrennt Fördermittel beantragen muss. Aus dem Regierungspräsidium, so Bürgermeister Christian Nitschke, sei signalisiert worden, dass die Fördermittel bereitstehen. Der Zweckverband Verkehrsverbund Oberlausitz/Neiße (ZVON) übernimmt den von Horka aufzubringenden Eigenanteil, so dass die Finanzierung der Gesamtmaßnahme gesichert ist. Lediglich knapp 10 000 Mark wird die Gemeinde letztendlich beisteuern müssen.
Christian Nitschke begrüßt die Baumaßnahme natürlich, "auch weil der Bahnhofsplatz der erste Eindruck ist, den Reisende von Horka erhalten". Da abzusehen ist, dass der Zugverkehr zwischen Horka und Niesky eingestellt und durch einen Buspendelverkehr ersetzt wird, wird der Bahnhofsvorplatz in Zukunft noch mehr frequentiert. Gisela Fabrowski fügte hinzu, dass sich damit auch die Bedingungen für den Schülerverkehr wesentlich verbessern werden. (fth)

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