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IHK ebnet Firmen Weg ins Böhmische

Zittau. Ein "Kontaktzentrum für sächsisch-tschechische Zusammenarbeit" ist am Dienstagnachmittag in Zittau von der Industrie- und Handelskammer (IHK) Dresden eröffnet worden. Damit trage man dem wachsenden...

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Zittau. Ein "Kontaktzentrum für sächsisch-tschechische Zusammenarbeit" ist am Dienstagnachmittag in Zittau von der Industrie- und Handelskammer (IHK) Dresden eröffnet worden. Damit trage man dem wachsenden Informationsbedarf zum tschechischen Markt sowie an Beratung zur Anknüpfung von grenzüberschreitenden Geschäftskontakten Rechnung, sagte IHK-Geschäftsführerin Elvira-Maria Horn: "Wir wollen den Firmen den Weg ins Böhmische ebnen." Sie erinnerte daran, dass an der rund 230 Kilometer langen sächsisch-tschechischen Grenze unterschiedliche administrative, gesetzliche und wirtschaftliche Strukturen aufeinander stoßen, was das Agieren von Firmen schwierig mache. Deswegen sei der Gedanke entstanden, ein Informationsnetzwerk entlang der Grenze aufzubauen. Hier sollen die Unternehmen zu Zollfragen beraten werden. Außerdem sind Sprechtage tschechischer Experten, Unternehmertreffen und eine Kooperationsbörse geplant. Unterstützt wird die Zittauer IHK-Geschäftsstelle dabei von der Kreiswirtschaftskammer (OHK) Liberec. Es sei wünschenswert, auch in Liberec ein Kontaktzentrum nach deutschem Vorbild zu eröffnen, sagte OHK-Direktorin Eva Brezikova. Die Erfahrungen mit dem seit 1998 bestehenden Euroinformationszentrum bezeichnete sie als "positiv".
Nach Plauen und Annaberg-Buchholz ist Zittau das dritte tschechisch-deutsche Kontaktzentrum. Das erste sächsisch-polnische Kontaktzentrum werde 2001 in Görlitz gegründet, kündigte IHK-Präsident Hartmut Paul an. (SZ/pc)

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