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Immer schön Abstand halten

Bei ihren Kontrollen auf der A 4 schaut die Polizei darauf, ob vor allem Laster zu dicht auffahren. Und sie gibt ein paar Tipps.

Ungenügender Sicherheitsabstand in Verbindung mit Unaufmerksamkeit bei den Fahrern ist eine der Hauptunfallursachen bei Verkehrsunfällen auf Autobahnen. Deshalb haben die Beamten des Autobahnpolizeireviers während ihrer Streifenfahrten immer auch einen Blick darauf, wie dicht die Fahrzeuge auf den Vordermann auffahren. Erst am Dienstag erfolgte auf der A 4 wieder eine mehrstündige Kontrolle.

„Besonders beim Schwerverkehr sind die Folgen eines Unfalles oft dramatisch. Deshalb appellieren wir immer wieder, den Sicherheitsabstand einzuhalten“, sagte Polizeisprecher André Schäfer. „Für Lkw über 3,5 Tonnen zulässigem Gesamtgewicht und für Busse gilt ein Mindestabstand von 50 Metern. Er kann von den Fahrern leicht überprüft werden. Die Leitpfosten auf den Autobahnen stehen in eben diesem Abstand.“ Weitere Hilfsmittel zum Selbstcheck seien auch die Mittel-Leitlinien auf der Fahrbahn. Ein Strich sei sechs Meter lang, der Zwischenraum betrage zwölf 12 Meter. „Ein Blick dürfte da zum Abschätzen des Abstandes genügen.“

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Hält man sich an den vorgeschriebenen Sicherheitsabstand, spart man sich im Kontroll-Fall das vorgesehene Bußgeld für Lkw-Fahrer von mindestens 80 Euro. „Im Ernstfall kann es das eigene Leben und das der anderen retten“, appelliert Schäfer. (SZ)