merken
PLUS Zittau

In Zittau fuhren 1960 täglich über 50 Züge ab

Die meisten waren als Personenzüge unterwegs. Damals wurde auch die Schmalspurbahn anders genutzt als heute.

Der Zittauer Bahnhof heute
Der Zittauer Bahnhof heute © SZ-Archiv / Matthias Weber

Die Abfahrtstafel des Bahnhofes Zittau verzeichnete im Jahre 1960 sage und schreibe 55 Züge. Sie fuhren werktags oder an Wochenenden nach Plauen, Leipzig, Berlin-Schöneweide, Bautzen, Löbau, Görlitz, Bischofswerda, Herrnhut, Taubenheim, Hirschfelde und anderen Orten. Der erste Zug startete 0.50 Uhr, der letzte 23 Uhr. Zwei verkehrten als D-Züge (nach Plauen und Leipzig), drei als Eilzüge (nach Berlin), zwei als Eiltriebwagen (nach Dresden-Neustadt) und einer als Güterzug mit Personenbeförderung (nach Seifhennersdorf).

Alle anderen waren als Personenzüge unterwegs. Im Berufsverkehr war die Zugfolge am dichtesten. Allein zwischen 5 und 8 Uhr morgens wurden in Zittau zehn Züge eingesetzt.

Anzeige
Digital Marketing Manager gesucht
Digital Marketing Manager gesucht

Die Zukunft ist digital. Bist du bereit? Hier wartet dein neuer Job als Digital Marketing Manager in Vollzeit. Arbeitsort Zittau.

Weiterführende Artikel

Klickstark: Job-Center lässt Mutter im Regen stehen

Klickstark: Job-Center lässt Mutter im Regen stehen

Eine Seifhennersdorferin will aus Hartz IV rauskommen. Das Amt torpediert das. Einer der Beiträge aus Löbau-Zittau, über den wir am Mittwoch berichteten.

Bei der Schmalspurbahn nach Oybin bzw. Jonsdorf waren auf der Zittauer Abfahrtstafel 20 Züge aufgeführt. Dabei muss man berücksichtigen, dass die Kleinbahn vor 60 Jahren nicht nur Touristenattraktion war, sondern auch für den öffentlichen Personennahverkehr genutzt wurde. (dD)

Mehr Nachrichten aus Zittau und Umland lesen Sie hier.

Mehr zum Thema Zittau