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Neue Infotafel an Freitaler Landmarke

Die Opitzhöhe bei Weißig spielte eine besondere Rolle bei Sachsens Vermessung. Nun wird die Pionierleistung der Ingenieure gewürdigt.

Diese Tafel erinnert an die Pionierleistung der sächsischen Vermessungsingenieure.
Diese Tafel erinnert an die Pionierleistung der sächsischen Vermessungsingenieure. © Annett Heyse

Als das Land Sachsen zwischen 1862 und 1890 neu vermessen wurde, spielte auch das heutige Freital-Weißig dabei eine Rolle. Auf der Opitzhöhe oberhalb des Ortes wurde 1869 eine Vermessungsstation errichtet. Der Stein in Säulenform ist aus Granit gefertigt und steht noch heute an dieser Stelle. 

Er war Teil der sogenannten Triangulation. Vereinfacht ausgedrückt, wurde über das damalige Königreich Sachsen ein Dreiecksnetz gelegt. Die zahlreichen Vermessungsstationen, unter anderem auch die bei Weißig, dienten als feste Bezugspunkte für die Landvermessung, für die örtliche Detailvermessung und die Kartenherstellung. Sachsen gelang es damit, eines der modernsten Vermessungssysteme der damaligen Zeit zu schaffen.

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Der historische Vermessungspunkt Opitzhöhe bei Weißig wurde 1869 angelegt.
Der historische Vermessungspunkt Opitzhöhe bei Weißig wurde 1869 angelegt. © Annett Heyse

Heute hat der historische Triangulationspunkt bei Weißig keine Bedeutung mehr, weil die Koordinatenbestimmung in der Regel satellitengestützt erfolgt. Eine in der vergangenen Woche aufgebaute Tafel nahe der historischen Markierung erinnert nun aber an die Pionierleistung der sächsischen Vermessungsingenieure. 

Wer neugierig geworden ist und die Tafel selbst einmal sehen möchte, wandert am oberen Ortsausgang von Weißig einfach den mit einem grünen Strich markierten Feldweg ein Stück in Richtung Windrad. Dort steht die historische Säule ebenso wie die neue Infotafel. Von hier führt die Hohe Straße als Feldweg weiter in Richtung Tharandt/Großopitz. Der Weg mit dem grünen Strich verläuft über den Förster-Claus-Weg in Richtung Backofenfelsen und weiter nach Hainsberg.

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