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Ingrid Mattern will Landrätin werden

Nach der Sitzung des PDS-Kreisvorstandes am Montag erklärte der stellvertretende Vorsitzende der PDS im Niederschlesischen Oberlausitzkreis, Günther Giese: "Die PDS tritt mit ihrem Anspruch auf Gestaltung...

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Nach der Sitzung des PDS-Kreisvorstandes am Montag erklärte der stellvertretende Vorsitzende der PDS im Niederschlesischen Oberlausitzkreis, Günther Giese: "Die PDS tritt mit ihrem Anspruch auf Gestaltung einer sozial gerechten Gesellschaft zu den im kommenden Jahr anstehenden Landrats- und Bürgermeisterwahlen an. Der Kreisvorstand hat die Landtags- und Kreistagsabgeordnete Ingrid Mattern gebeten, als Landrätin mit dem Mandat der PDS zu kandidieren. Das wird auf der für den 26. August einberufenen Kreisdelegiertenkonferenz den Mitgliedern und Sympathisanten der Partei vorgeschlagen."
Ingrid Mattern (35), sagte dazu: "Die wichtigste Aufgabe ist, dafür zu sorgen, dass vor allem junge Menschen in der Lausitz ihre Zukunft sehen. Ausbildung, Beschäftigung, soziale Gerechtigkeit, das sind die vorrangig zu sichernden Ziele. Ich warne allerdings davor, jetzt einen verfrühten Wahlkampf vom Zaun zu brechen. Der amtierende Landrat steht noch über ein Jahr in der Verantwortung." Günther Giese weiter zu den Vorbereitungen auf die kommenden Kommunalwahlen: "Die langjährige Bürgermeisterin von Bad Muskau, Heidi Knoop, wird erneut für die PDS ins Rennen gehen. Der Kreisvorstand war sich darin einig, dass für die PDS das Amt des Oberbürgermeisters von Weißwasser ein erreichbares und für die Bürgerinnen und Bürger auch wünschenswertes Ziel ist."
Deshalb werde die PDS ihr ganzes Engagement auf den Wahlkampf in der größten Stadt des Landkreises konzentrieren. Gegenwärtig führe man Gespräche mit einer Reihe von potentiellen Kandidatinnen und Kandidaten, die bereit sind, mit dem Mandat der PDS für das Oberbürgermeisteramt anzutreten. In weiteren Gemeinden des Niederschlesischen Oberlausitzkreises werden ebenfalls PDS-Kandidaten aufgestellt werden. "Wir machen aber auch deutlich, dass wir bereit sind, zu Gunsten anderer Bewerber um die Bürgermeisterämter auf eigene Kandidaten zu verzichten." (SZ/pm)

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