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Inka Bause füllt die Kasse in der HarthArena

Der Kultur- und Sportbetrieb hat gut gewirtschaftet. Zum Ergebnis trägt auch das MDR-Fernsehen bei.

Von Sylvia Mende

Es war eine aufregende, schöne und interessante Woche. Der Betriebsleiter des Kultur- und Sportbetriebes erinnert sich noch gern an die Livesendung mit Inka Bause. Die hat die Stadt, die HarthArena und die Vereine nicht nur bekannter gemacht, sondern auch noch Geld in die Kasse gebracht. Doch nicht nur deshalb hat der Kultur- und Sportbetrieb einen guten Abschluss für das Jahr 2012 den Stadträten vorlegen können. Auch insgesamt wurde gut gewirtschaftet, so dass unter dem Strich ein Plus von etwas mehr als 9 000 Euro stand. „Der Eigenbetrieb der Stadt hat eine gute Arbeit geleistet“, sagte Bürgermeister Gerald Herbst (CDU). Von einer hervorragenden Entwicklung sprach CDU-Fraktionschef Henry Görlitz. „Bei der Gründung war den Räten etwas flau in der Magengegend“, so Görlitz. Bei dem vorliegenden Ergebnis müsse der Mannschaft des Kultur- und Sportbetriebes Anerkennung gezollt werden. Deshalb gebe es auch keine Bedenken, dass künftig die Bibliothek und die Stadtinformation an den Eigenbetrieb angegliedert werden. Renate Schröder von den Freien Wählern schloss sich dem Lob an und meinte, dass aufgrund der Veranstaltungen auch einmal was von Hartha im Radio zu hören sei.

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Das Tanzturnier ist eine feste Größe in der HarthArena.
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Inka Bause hatte mit ihrer MDR-Livesendung Premiere in der HarthArena. Sie machte die Stadt nicht nur bekannter, sondern brachte auch Geld in die Kasse. Fotos: Archiv
Inka Bause hatte mit ihrer MDR-Livesendung Premiere in der HarthArena. Sie machte die Stadt nicht nur bekannter, sondern brachte auch Geld in die Kasse. Fotos: Archiv

„Nach einigen Jahren mit einem kleinen Minus ist es uns jetzt gelungen, ein positives Ergebnis zu erwirtschaften“, so der Betriebsleiter des Kultur- und Sportbetriebes Günter Roßberg. Er setzt dabei auf eine gute Auswahl von Veranstaltungen, belegte Hallen und Plätze sowie ein strenges Kostenmanagement bezüglich der Nebenkosten. „Im fünften Jahr des Bestehens des Betriebes kann man von einer angepassten und korrekten Planung für die Folgejahre ausgehen“, so Roßberg. Allerdings können die steigenden Betriebskosten künftig nicht mehr durch Einsparungen ausgeglichen werden. In der HarthArena werden jährlich etwa 100 000 Kilowattstunden verbraucht. Diese Zahl ist konstant geblieben, die Kosten dafür in die Höhe geschnellt. Die Einsparmöglichkeiten sind ausgeschöpft.

Während bei den Veranstaltungen keine Verluste geschrieben werden, sieht es beim Vereinssport anders aus. „Der Kultur- und Sportbetrieb wird immer einen Zuschussbedarf haben“, so Roßberg. Im vergangenen Jahr wurde die Mehrzweckhalle an elf Wochenenden für den Wettkampfbetrieb von Sportvereinen, Verbänden oder Freizeitgruppen genutzt. Das ist weniger als zuvor. Grund dafür ist die Auflösung der Abteilung Handball des SV Hartha. Dafür trainieren zurzeit die Roßweiner Handballer in der Mehrzweckhalle. Der traditionelle Wettkampf „Hochsprung mit Musik“ des Kreissportbundes ist ein fester Bestandteil des sportlichen Angebotes in der Halle. Aber auch das jährliche Tanzturnier sowie Zumba gehören dazu.

Hauptnutzer der Mehrzweckhalle sind die Schüler des Gymnasiums oder der Mittelschule. Für sie bekommt der Kultur- und Sportbetrieb pro Auslastungsstunde Geld vom Landkreis oder von der Stadt mehr als 140 000 Euro. Für die Schulsporthalle sind es knapp 16 000 Euro von der Stadt.

Der Betriebsleiter ist für Neues offen, setzt aber meist auf Bewährtes. Dazu gehören zwei bis drei Veranstaltungen mit Schlagersängern und Volksmusik, ein Comedy-Abend oder die Party für die Jugend „Loud & Sexy“. Auch die Jugendweihe, der Schulanfang, Veranstaltungen des Gymnasiums oder Feiern für Betriebe gehören dazu. Bezüglich der Veranstaltungen wurde ebenfalls optimiert, um den aufwendigen Auf- und Abbau auszunutzen. Das heißt, es wird bei der Planung beachtet, dass möglichst mehrere Veranstaltungen hintereinanderliegen.