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Ivo Teichmann ist der neue SPD-Hoffnungsträger

Die SPD im Altkreis Sebnitz und dem östlichen Teil des Altkreises Pirna geht mit Spitzenkandidat Ivo Teichmann ins Rennen um einen Sitz im Landtag. Das hat die Partei am Donnerstag in Bad Schandau beschlossen.

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Von Martin Busche

Die SPD im Altkreis Sebnitz und dem östlichen Teil des Altkreises Pirna geht mit Spitzenkandidat Ivo Teichmann ins Rennen um einen Sitz im Landtag. Das hat die Partei am Donnerstag in Bad Schandau beschlossen. Fast einstimmig. Lediglich ein Sozialdemokrat enthielt sich der Stimme.

Teichmann, bislang Stadtrat in Königstein und Chef des Tourismusvereins Elbsandsteingebirge, will sich besonders dem Tourismus widmen. Falls er tatsächlich in den Landtag einziehen sollte. Die Chancen dafür stehen allerdings schlecht. CDU-Gegenkandidat dürfte Finanzminister Horst Metz werden. Der stellt sich heute zur Wahl und hat den Wahlkreis vor vier Jahren mit knapp 62 Prozent gewonnen. Die Chancen der SPD dürfte inzwischen kaum gestiegen sein. Metz genießt Ministerbonus im Wahlkreis.

Teichmann weiß das natürlich und macht sich deshalb selber Mut: „Wer antritt, kann verlieren“, lautet sein persönliches Motto des Wahlkampfes. „Wer nicht antritt, hat schon verloren“.

Teichmann hat die Politik von der Picke auf gelernt. Schließlich hat der 36-jährige bereits 13 Jahre im Stadtrat von Pfaffendorf und Königstein zugebracht. Mit Erfolg. Die dortigen Sozialdemokraten holten bei der letzten Landtagswahl das beste Ergebnis in ganz Sachsen, 36 Prozent. Die CDU war kaum besser. Die SPD hat also einen echten Hoffnungsträger gewählt.