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Jede vierte Todesursache Krebs

Im Landkreis Sächsische Schweiz-Osterzgebirge starben im vergangenen Jahr 737 Einwohner an bösartigen Neubildungen (Krebs), teilt das Statistische Landesamt in Kamenz mit. Gegenüber 2011 nahm die Sterberate leicht zu, von 287 auf 293 Krebstote je 100000 Einwohner.

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Im Landkreis Sächsische Schweiz-Osterzgebirge starben im vergangenen Jahr 737 Einwohner an bösartigen Neubildungen (Krebs), teilt das Statistische Landesamt in Kamenz mit. Gegenüber 2011 nahm die Sterberate leicht zu, von 287 auf 293 Krebstote je 100 000 Einwohner. Die Sterbeziffer liegt aber weiterhin unter dem sächsischen Durchschnitt. Diese betrug im Vorjahr 304. Damit war im Freistaat die Krebserkrankung – wie auch in den Vorjahren – mit 24,6 Prozent die zweithäufigste Todesursache nach den Sterbefällen durch Erkrankungen des Kreislaufsystems (46,3 Prozent). Gleiches trifft auf den Landkreis zu, wo 23,9 Prozent der Sterbefälle auf Krebserkrankungen zurückzuführen waren. Wie das Statistische Landesamt weiter informiert, stieg die Krebssterberate im Landkreis bei Männern von 329 auf 350 je 100 000 Eiwohner. Bei Frauen sank sie hingegen von 245 auf 237. Der gleiche Trend lässt sich für Sachsen feststellen. Häufigste zum Tode führende Krebsform war sowohl bei Männern (34,9 Prozent) als auch bei Frauen (37,2 Prozent) bösartige Neubildungen der Verdauungsorgane. Insgesamt war 2012 knapp ein Fünftel (18,6 Prozent) der an Krebs Gestorbenen jünger als 65 Jahre. Das sind weniger als im Jahr davor. 2011 hatte der Anteil in dieser Altersgruppe noch bei 21,6 Prozent gelegen. (SZ)

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