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Jugendland sammelt die Ideen für die 48-Stunden-Aktion

Bad Schandau

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Der Trend ist positiv: Immerhin 28Jugendgruppen haben sich bis jetzt für die 48-Stunden-Aktion unter dem diesjährigen Motto „Wir fürs Land“ im Altkreis Sächsische Schweiz angemeldet. Dabei sollen die Teilnehmer vom 15. bis 17.Mai ehrenamtlich etwas Bleibendes für ihren Heimatort schaffen. Franziska Cottin vom zuständigen Regionalbüro, Jugendland aus Bad Schandau, ist durchaus zufrieden. 2008 hätten sich „nur“ 25 Gruppen beteiligt, bei der ersten Teilnahme an der 48-Stunden-Aktion ein Jahr zuvor seien es knapp 20 gewesen.

Die Anmeldefrist endete zwar am 15.März, dennoch ist laut Franziska Cottin eine kurzfristige Bewerbung derzeit noch möglich. Am 30.März wird eine Jury, bestehend aus Vertretern der Sächsischen Landjugend, des Jugendamtes, von Jugendland und der Sächsischen Zeitung sowie der Beigeordneten beim Landratsamt Kati Hille als regionale Schirmherrin über die Machbarkeit der eingereichten Ideen entscheiden. Dann müssen auch Fragen geklärt werden, wie die Vorschläge umgesetzt werden können, was die Gruppen dafür brauchen.

Bei positiver Entscheidung erhalten die Jugendlichen ein sogenanntes Legitimationsschreiben, mit dem sich die Teilnehmer dann auf Sponsorensuche machen und beim Bürgermeister mit der Bitte um Unterstützung vorsprechen können.

„Neu in diesem Jahr ist eine Zeitung zur 48-Stunden-Aktion“, erzählt Franziska Cottin. Diese soll Mitte/Ende April erscheinen. Alle teilnehmende Gruppen werden darin mit ihren Projekten vorgestellt. Jugendland als Regionalbüro erhält 110und jede Jugendgruppe jeweils 20Exemplare zur freien Verfügung. „Für die Teilnehmer ist das eine schöne Sache im Vorfeld“, sagt Franziska Cottin. Auch auf den Werbeplakaten für die Aktion wird es in diesem Jahr eine Neuerung geben: Auf einer entsprechenden Fläche können die Teilnehmer in den jeweiligen Orten ein eigenes Foto von sich aufkleben.

Die Abschlussveranstaltung findet in diesem Jahr nicht am Sonntag statt, sondern drei Tage später am 20.Mai, dem Mittwoch vor Himmelfahrt. „Die Erfahrung hat gezeigt, dass die Jugendlichen Sonntag zu fertigt sind“, erklärt Franziska Cottin. Wie genau und wo gefeiert wird, steht jetzt noch nicht fest. „Das könnte aber eine der Aktionen sein.“