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Junge Vorbilder braucht das Land

Dresden. Kultusminister Matthias Rößler (CDU) hat am Montag in Dresden die Glowatzky-Preise 2000 verliehen, mit denen besondere Leistungen Jugendlicher gewürdigt werden. Thoralf Gebel aus Schönfeld-Weißig,...

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Dresden. Kultusminister Matthias Rößler (CDU) hat am Montag in Dresden die Glowatzky-Preise 2000 verliehen, mit denen besondere Leistungen Jugendlicher gewürdigt werden. Thoralf Gebel aus Schönfeld-Weißig, Marcus Friedrich aus Wurzen und Susann Hoferichter aus Hoyerswerda erhielten die mit 20 000, 10 000 und 5 000 Mark dotierten Auszeichnungen.
Rößler nannte den studierten 27-jährigen Physiker Thoralf Gebel ein Vorbild für die junge Wissenschaftler-Generation in Sachsen. "Er zeigt, dass Sachsen Potenzen hat, Diskussionen um die Greencard überflüssig zu machen", sagte der Minister. Gebel, der den ersten Preis erhielt, leitet eine Spezialfirma in Rossendorf bei Dresden.
Die 25-jährige Susann Hoferichter engagiert sich seit Jahren in ihrem Heimatkreis für soziale Belange. Dabei entwickelte sie auch Integrationsmodelle. Marcus Friedrich (18) tritt durch musisch-soziales Engagement in Wurzen hervor.
Die Auszeichnungen der Erich-Glowatzky-Stiftung wurden zum dritten Mal vergeben. Sie folgen dem Vermächtnis des gleichnamigen Ingenieurs, der 1935 nach Australien ging und dort mit einer eigenen Firma für Tausende von Arbeitsplätzen sorgte. (dpa)

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