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Junger Freitaler gestaltet alte Stadtansichten

Daniel Stimpel hat es fast geschafft. Die bisher größte künstlerische Herausforderung für den 23-Jährigen steht kurz vor dem Abschluss. Der Freitaler gestaltet derzeit eine rund 15 Quadratmeter große...

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Daniel Stimpel hat es fast geschafft. Die bisher größte künstlerische Herausforderung für den 23-Jährigen steht kurz vor dem Abschluss. Der Freitaler gestaltet derzeit eine rund 15 Quadratmeter große Wand im kleinen Veranstaltungsraum der Windbergarena mit historischen Ansichten von Potschappel und Deuben. Und das mit dem Luftpinsel im so genannten Air-Brush-Verfahren. Dieses Hobby hat er zwar schon lange. Aber in diesen Dimensionen hatte Stimpel noch nie ein Bild gesprüht. „Das bekomme ich nie hin, hatte ich am Anfang gedacht“, gesteht der junge Mann, der einen Abschluss als gestaltungstechnischer Assistent in der Tasche hat. Er war als Ein-Euro-Kraft im Projekt „Chance“ der Integrationsgesellschaft Sachsen (IGS) beschäftigt. IGS-Praxisanleiter Bernd Heine und Arena-Manager Uwe Jonas hatten sich abgestimmt, dass in diesem Raum etwas Freital-typisches entstehen soll. Schließlich wird er von Bürgern auch für private Feiern genutzt. Motive der Stadt würden gut dorthin passen, erläutert Jonas. „Ich habe das Talent des jungen Mannes gesehen und ein bisschen gebohrt“, erinnert sich Bernd Heine. Also ging es im Dezember vergangenen Jahres mit Kompressor und Sprühpistole los. „Ich bin wirklich überrascht, dass es so gut gegangen ist“, freut sich Daniel Stimpel jetzt. (SZ/phi)

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