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Katerstimmung

Der gestrige Feiertag wird einigen auf den Magen geschlagen sein. Zumindest jenen, die bei jeder Station auf ihrer Vatertagstour und zwischendurch ein Bierchen und ein Schnäpschen geschluckt haben. Die meisten von ihnen können heute ausschlafen und so dürfte der Kater nur halb so schlimm sein.

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Der gestrige Feiertag wird einigen auf den Magen geschlagen sein. Zumindest jenen, die bei jeder Station auf ihrer Vatertagstour und zwischendurch ein Bierchen und ein Schnäpschen geschluckt haben. Die meisten von ihnen können heute ausschlafen und so dürfte der Kater nur halb so schlimm sein.

Dafür herrscht bei mir Katerstimmung. Immer dann, wenn andere sich ihren Brückentag genehmigen oder diesen von Unternehmensseite als Betriebsruhe sozusagen verordnet bekommen, muss ich arbeiten. Das hat zwar den Vorteil, dass nur selten das Telefon die Büroarbeit stört, weil die meisten, die sonst anrufen ja zuhause sind. Der Nachteil jedoch liegt auf der Hand: für mich ist kaum jemand erreichbar.

Dass tatsächlich kaum einer am Brückentag zu arbeiten scheint, sagt mir ein Blick aus dem Fenster auf den Parkplatz der Kaufhalle. Dort scheint sich heute ganz Döbeln und Umland zu treffen. Entsprechend herrscht bei mir Katerstimmung, denn für eine Limo muss ich eine halbe Stunde lang in der Kassenschlange ausharren,

schimpft DAgobert