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Keine Angst vorm Pieks

Bereits zum 26. Mal krempelt Beate Arndt aus Bischofswerda heute ihren Ärmel hoch, um einen halben Liter Blut zu spenden. Weshalb sie spendet, mag sie eigentlich gar nicht gefragt werden. "Ist für mich selbstverständlich.

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Bereits zum 26. Mal krempelt Beate Arndt aus Bischofswerda heute ihren Ärmel hoch, um einen halben Liter Blut zu spenden. Weshalb sie spendet, mag sie eigentlich gar nicht gefragt werden. "Ist für mich selbstverständlich. Schon mit einer Stunde meines Lebens kann ich das Leben eines Anderen retten. Da ist die Frage nach dem Warum doch überflüssig."
Schon mit 18 Jahren gab Beate Arndt Blut für andere. Angst vor dem Pieks hatte sie nie, weiß aber: "Manche kommen nicht, weil sie Angst vor der Kanüle haben." Die 35-Jährige bezeichnet sich selber schmunzelnd als "Ur-Schiebockerin" und ging auf die hiesige Erweiterte Oberschule. Danach absolvierte sie eine Ausbildung zur Computergrafikerin und arbeitet seit 1992 in dieser Branche. So gestaltet sie zum Beispiel Visitenkarten, Formulare und Briefbögen. Wenn sie nicht arbeitet oder Blut spendet, dann malt sie gerne und spielt in ihrer Freizeit Badminton mit ihren Freunden. Wer ebenfalls Blut spenden möchte, sollte sich heute im Bischofswerdaer DRK-Treffpunkt an der Putzkauer Straße 2 einfinden. In der Zeit von 13.30 bis 19 Uhr kann man sich vom Blutspendedienst Sachsen den roten Lebenssaft zapfen lassen. (hui)

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