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Keramikerin verlässt Görlitz

Wie abhängig ein Geschäft von einer attraktiven Lage ist, erfuhr Kata Hajdu. Sie gibt an der Neiße auf. Ganz aus dem Blickfeld will sie aber nicht verschwinden.

Kata Hajdu lebte und arbeitete etwa zwei Jahre in Görlitz. Nun gibt sie hier auf.
Kata Hajdu lebte und arbeitete etwa zwei Jahre in Görlitz. Nun gibt sie hier auf. © Nikolai Schmidt

Das Keramikgeschäft in der Jauernicker Straße 33 in Görlitz schließt wie angekündigt Ende August. Inhaberin Kata Hajdu verlässt die Stadt. Zu abgelegen befindet sich das Geschäft, zu wenige Menschen  fanden den Weg dorthin. Von der kleinen Zahl an Stammkunden kann die 43-Jährige aber nicht leben. 

Versuche der Görlitzer Wirtschaftsförderung, einen attraktiveren Standort in der Nähe der Touristenpfade zu finden, scheiterten. Roswitha Hennig von der Europastadt Görlitz-Zgorzelec GmbH war mit der Frau im Gespräch und besichtigte mit ihr zwei gewerbliche Objekte. Doch die sagten der Keramikerin nicht zu, sie entschied sich dagegen und für einen anderen Weg.

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Lebensmittelpunkt wieder in Ungarn

Kata Hajdu geht in ihr Heimatland Ungarn zurück und wird dort als Keramikerin arbeiten. Görlitz und Deutschland bleibt sie dennoch verbunden. Sie plant, mit verschiedenen Verkaufsausstellungen in deutschen Städten künftig zu Gast zu sein, darunter sicher auch in Görlitz. Zuletzt hatte sie hier an der abendlichen Naschallee teilgenommen und war dabei mit dem Absatz ihrer Waren wie Garnschalen, Uhren, Schmuck und Accessoires zufrieden.

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