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Kraftwerk geht im Juni in Betrieb

60 Millionen Euro wurden in die neue Anlage von Müllermilch investiert. Nächste Projekte geplant.

Das Gebäude des neuen Gaskraftwerkes auf dem Gelände der Molkerei steht bereits seit einigen Monaten. Jetzt ist auch die Technik der Anlage weitestgehend montiert. In dem Gebäude erzeugen zwei Gasturbinen Strom und heißen Dampf. Damit wird eine weitere Turbine angetrieben. Außerdem wird Dampf für die Herstellung der Milchprodukte verwendet. Nach Auskunft von Andreas Strunk, einem der Geschäftsführer von Sachsenmilch, soll die Anlage im Juni in Betrieb gehen. „Das wird nach und nach geschehen. Die komplette Justierung des Kraftwerkes kann bis zu einem halben Jahr dauern“, sagte er. Knapp 60 Millionen Euro hat das Unternehmen investiert. Die Turbinen erzeugen so viel Strom, dass das Werk weitestgehend unabhängig vom öffentlichen Stromnetz betrieben werden kann.

Das Kraftwerk reiht sich ein in mehrere Großinvestitionen am Standort Leppersdorf. Zurzeit errichtet das Unternehmen eine neue Molkeanlage. Nach Angaben von Theo Müller werden in den nächsten Jahren weitere 130 Millionen Euro in Leppersdorf investiert. Die Großmolkerei verarbeitet jährlich rund 1,7 Millionen Tonnen Milch. Mehr als 2 200 Menschen arbeiten am Standort Leppersdorf. (SZ/td)

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