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Kreistag ersetzt Rüpel-Abgeordneten

Der Linken-Politiker Marco Mätze soll als Mitglied der Trägerversammlung des Jobcenters Sächsische Schweiz-Osterzgebirge berufen werden. Er folgt auf Eberhard Wetzig, der sein Mandat unter skandalösen Umständen niedergelegt hat.

Der Linken-Politiker Marco Mätze soll als Mitglied der Trägerversammlung des Jobcenters Sächsische Schweiz-Osterzgebirge berufen werden. Er folgt auf Eberhard Wetzig, der sein Mandat unter skandalösen Umständen niedergelegt hat. Auslöser dafür war, dass Wetzig auf der Seite des Pirnaer Linken-Stadtverbandes gegen Mitarbeiter der Hartz-Behörde gehetzt hatte. Er nannte sie Lumpen, die „zum Tempel hinausgejagt“ werden sollten. „Die positiven Selbstreinigungskräfte des Jobcenters haben versagt. Deshalb hilft jetzt nur noch Selbsthilfe“, hieß es weiter im Internet.

Nach der Kritik, die selbst aus den eigenen Reihen gekommen war, erklärte Wetzig seinen Rücktritt. Er ist selbst nicht Parteimitglied. Mit Blick auf den Proporz darf nun die Linke einen Vorschlag zur Nachbesetzung machen. Der Kandidat Marco Mätze ist stellvertretender Kreischef und Direktkandidat für die Landtagswahl. In seiner Sitzung am Montag, 9. Dezember, soll sich der Kreistag zu diesem Vorschlag positionieren. Weitere Themen der Beratung: neues Gymnasium für den Landkreis in Wilsdruff, Berufung von Radwegewarten, Lage in der Sportstadt Altenberg, Migrationsbericht des Landkreises und Verkauf von Landkreisgrundstücken in Pirna. Die Sitzung beginnt um 17 Uhr im Kreistagssaal auf Schloss Sonnenstein. (SZ/dsz)

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