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Krönungsmesse in der Stadtkirche

Am kommenden Sonnabend findet in Nossen ein besonderes Konzert statt.

Zusammen mit Solisten und der neuen Elblandphilharmonie Riesa musizieren die Kantoreien Nossen, Riesa und Gastsänger aus anderen Chören am 2. November in der Nossener Stadtkirche die Krönungsmesse von W.A. Mozart und von F. Mendelssohn-Bartholdy die Reformationssinfonie und das unvollendet gebliebene Oratorium „Christus“.

Letzteres ist ein selten aufgeführtes Werk, weil es ein großes Orchester verlangt, aber als Fragment kein Programm allein füllen kann, wie seine Schwesterwerke „Elias“ oder „Paulus“, so der Nossener Kantor Albrecht Reuther. „Interessant dabei ist, dass die vorhandenen Teile vollständig instrumentiert sind, also keine Skizzen, sondern fertige Musik.“

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Die Reformationssinfonie verarbeitet ein liturgisches Element, das „Dresdner Amen“ und einen Choral von Luther „Ein feste Burg ist unser Gott“, ist zuweilen hochdramatisch und virtuos, in den Mittelsätzen auch fröhlich beschwingt und lyrisch.

Die Krönungsmesse von Mozart hat diesen klangvollen Namen, obwohl sie nicht für eine Krönung geschrieben und auch von Mozart selbst nicht zu einer solchen aufgeführt wurde. Der Name weist auf die Wertschätzung des Werkes durch die Musikwelt des 18./19.Jahrhunderts hin. Die Messe wurde 1779 geschrieben, vermutlich erklang sie zu Ostern desselben Jahres im Salzburger Dom zum ersten Mal. (SZ)

Konzert, Sonnabend, 2. November, 17 Uhr, Stadtkirche Nossen; der Kartenverkauf hat in den bekannten Vorverkaufsstellen in Nossen und Roßwein begonnen.