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Leistungsträger verlassen den VfL Pirna

Fußball: Martin Schmidt, Kay Weska und Sebastian Scholz nicht mehr dabei. Sachsenpokal soll ab Ende August gespielt werden.

Sebastian Scholz wird in der Landesliga nicht mehr für den VfL Pirna-Copitz am Ball sein, sich aber zukünftig als Physiotherapeut um seine ehemaligen Mitspieler kümmern.
Sebastian Scholz wird in der Landesliga nicht mehr für den VfL Pirna-Copitz am Ball sein, sich aber zukünftig als Physiotherapeut um seine ehemaligen Mitspieler kümmern. © Marko Förster

Bei Fußball-Landesligist VfL Pirna-Copitz ist die Kaderplanung schon recht weit fortgeschritten. Die Gespräche mit zwei potenziellen Neuzugängen sollen in der Endphase sein. Im Gegenzug stehen allerdings auch die ersten Abgänge fest: Martin Schmidt wechselt zum 1. FC Pirna, Kay Weska geht ebenfalls (Ziel noch unbekannt) und Sebastian Scholz beendet aus beruflichen Gründen seine Laufbahn.

„Scholle“ ist gebürtiger Pirnaer, kickte lange im Nachwuchs von Dynamo Dresden und kehrte 2015 zum VfL zurück. „Er hat leider immer mal wieder kleinere Verletzungsprobleme und da er sich komplett auf seinen Beruf als Physiotherapeut konzentrieren möchte, wird er seine Töppen an den Nagel hängen“, berichtet Pressesprecher Ronny Zimmermann. Scholz wird allerdings dem Verein nicht den Rücken kehren, sondern eine andere Funktion im Team übernehmen. „Sebastian wird zur neuen Saison unser Team-Physiotherapeut. Wir wollen damit auch in den Strukturen rund um das Team herum einen nächsten Schritt machen und den Spielern eine gute Betreuung anbieten“, so Zimmerman.

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Geht es nach dem Spielausschuss des Sächsischen Fußball-Verbandes, soll die erste Runde um den Landespokal 2020/21 am letzten August-Wochenende über die Bühne gehen. Das gab der SFV in einer Pressemitteilung bekannt. Zuvor hatte sich der SFV-Spielausschuss in seiner Klausurtagung intensiv mit der Saisonvorbereitung befasst. Vorbehaltlich der noch zu erfolgenden Beschlussfassung durch das SFV-Präsidium soll der Punktspielstart in der Landesklasse und den vier Landesklasse-Staffeln am 5./6. September über die Bühne gehen.

6. Liga wird nach Hinrunde geteilt

Die Landesliga spielt einmalig mit 22 Teams. Zum Saisonende, so schlägt der Spielausschuss vor, erfolgt die Reduzierung auf 18 Teams und ein Jahr später von 18 auf 16 Mannschaften. „Eine klassische Hin- und Rückrunde mit 42 Spieltagen ist kein Thema“, sagt Volkmar Beier, der Vorsitzende des SFV-Spielausschusses. „In der Videokonferenz vom 2. Juni mit den Landesligisten und in Gesprächen danach wurden zwei Varianten favorisiert. Der Start mit zwei Staffeln oder eine einfache Hinrunde und anschließend jeweils Play-off und Play-down.“ Der Spielausschuss schlägt nun diesen Spielmodus vor: Die Hinrunde wird mit 21 Spieltagen ausgetragen, anschließend wird aufgeteilt in zehn Teams für die Meister- zwölf Mannschaften für die Abstiegsrunde. Damit würden insgesamt 30 bzw. 32 Spieltage anstehen.

Für die vier Landesklasse-Staffeln haben insgesamt 64 Vereine das Spielrecht, „wobei die einzelnen Staffeln jeweils unterschiedlich besetzt wären“, gibt Beier zu bedenken. „Die Durchführung von beispielsweise 34 Spieltagen schätzt der Spielausschuss angesichts des Fehlens von spielbaren Feiertagen im Herbst als Nachholtermine als grenzwertig ein.“ Die größte Schwierigkeit bestünde aber beim Vollzug von Auf- und Abstiegsregelung am Ende der Saison, wenn Landesliga-Absteiger den Landesklassen mit unterschiedlicher Staffelstärke zuzuordnen sind und gleichzeitig Aufsteiger aus den Kreisverbänden kommen. „Diese Situation ist nahezu nicht zuverlässig regelbar und würde zu einer erheblichen Anzahl von Härtefällen führen“, so Beier. Aus diesem Grund favorisiert der SFV-Spielausschuss die Anwendung einer gleichmäßigen Staffelstärke von jeweils 16 Mannschaften. Möglich wäre das, weil die Neuregelung des § 43 der SFV-Spielordnung seit 1. Juli 2020 „Abweichungen von der bisherigen streng nach Kreiszugehörigkeit vorgenommenen Einteilung zulässt“.

Pokalverzicht beim VfL Pirna II

Der Rahmenterminplan wird zu einem späteren Zeitpunkt durch den Verband erstellt. Grundsätzlich sollen an jedem Wochenende Punkt- oder Pokalspiele bis zum 19./20. Dezember ausgetragen werden. Der Buß- und Bettag ist als Termin für den Sachsenpokal vorgesehen. Unklar ist, ob der VfL Pirna-Copitz II und der SC Freital II im Sachsenpokal starten dürfen. Bisher war das nicht der Fall und die Copitzer Reserve musste im Kreispokal antreten. Nicht nur Trainer Holger Weinhold sieht das als eine Art Wettbewerbsverzerrung. Sollte der Verband festlegen, dass der VfL Pirna II erneut nur im Kreispokal melden darf, werden die Copitzer auf das Startrecht verzichten. Ähnlichsehen das die Freitaler. „Ein Antreten im Kreispokal macht doch für eine Landesklasse-Mannschaft überhaupt keinen Sinn“, sagt SCF-Trainer Jens Wagner.

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